Hallo zusammen,
ich habe bei meiner XL500R schon häufiger das Problem gehabt, dass der Tachomitnehmer im Vorderrad (das Blechformteil unter dem Radialwellendichtring) immer wieder mal durchrutscht, weil sich die Mitnehmernasen abschleifen.
Ich achte beim Zusammenbau bzw. Einbau des Vorderrades immer peinlich genau darauf, dass die Nasen auch in den Aussparungen des Zahnrads an der Tachowelle einrasten und ich sie nicht schon vorab zerquetsche.
Hat schon mal jemand das gleiche Problem gehabt? Fehlt da vielleicht ein Distanzring zwischen Gabel und Tachogetriebe?
Gruß Harald
Tachomitnehmer im Rad rutscht immer wieder durch (500R)
Moderatoren: Kristian, tester_änderung
Tachomitnehmer im Rad rutscht immer wieder durch (500R)
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Re: Tachomitnehmer im Rad rutscht immer wieder durch (500R)
Ähnliches Problem Ja und fehlender Distanzring Nein.
Wenn das Mitnehmerblech wirklich gut ist und nicht schon einmal vorher zerdrückt wurde, dann hat sich die Hülse mit der Schrägverzahnung zu tief in das Antriebsgehäuse eingearbeitet. Die Hülse sitzt dann zu tief drin und findet die Nase nicht mehr richtig. Passiert, wenn das Motorrad schon etwas älter ist und die Schmierung da unten mal zu dünn war. Metall kann auch Metall weg schleifen.
Hülse mit Schrägverzahnung raus, alles reinigen.
Tacho-Antriebs-Gehäuse reinigen, alles Fett und Dreck raus.
1mm Scheibe passend anfertigen, die ganz unten eingelegt werden kann, damit die Hülse weiter heraus kommt.
Trockentest: Probieren, ob die Hülse wieder locker rein geht, sich dreht und die Tachowelle zum Drehen bringt.
Alles wieder mit gutem Fett (MoS2) versehen und einsetzen.
Vorderrad einsetzten und den Tachoantrieb drehend Richtung Nabe schieben, Achse festziehen, Klemmhalter montieren.
Gruß Gunnar
Wenn das Mitnehmerblech wirklich gut ist und nicht schon einmal vorher zerdrückt wurde, dann hat sich die Hülse mit der Schrägverzahnung zu tief in das Antriebsgehäuse eingearbeitet. Die Hülse sitzt dann zu tief drin und findet die Nase nicht mehr richtig. Passiert, wenn das Motorrad schon etwas älter ist und die Schmierung da unten mal zu dünn war. Metall kann auch Metall weg schleifen.
Hülse mit Schrägverzahnung raus, alles reinigen.
Tacho-Antriebs-Gehäuse reinigen, alles Fett und Dreck raus.
1mm Scheibe passend anfertigen, die ganz unten eingelegt werden kann, damit die Hülse weiter heraus kommt.
Trockentest: Probieren, ob die Hülse wieder locker rein geht, sich dreht und die Tachowelle zum Drehen bringt.
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Aprilia: Moto 6.5-1996 / SR50-1997
Die besten Kapitäne stehen an Land!
WAFI: Wind assisted freaking idiot
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Re: Tachomitnehmer im Rad rutscht immer wieder durch (500R)
Nun, in den meisten Fällen ist die erste Fehlmontage die Ursache. Auf jeden Fall den Weg von Gunnar gehen, dann klappt es. Aus meiner Sicht auch ohne die Scheibe 
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