XL vs. XT

Hier kann über alles Mögliche geplaudert werden was mit und um unsere XL zu tun hat

Moderator: Kristian

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tommot
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Re: XL vs. XT

Beitrag von tommot » 10. Oktober 2017, 20:24

Weltumsegelung nur mit einfacher Technik.
Die Welt nicht überall wie in Europa da gelten ganz andere Dinge.
Im Übrigen will ich den armen Leuten an denen du in jedem Fall vorbeikommst
(abgesehen das ich mir ne GS nie leisten könnte - gut das ich die auch nicht haben wollen würde wenns so wäre :-)
nicht einreiben will was ich doch für ein reicher Schnösel bin. Was schon mit einer abgerockten Xl oft die Wahrheit wäre.
Ich würde volksnah unterwegs sein wollen. Denn bei WEltreisen gehts nicht um mein Moped. NIe liegenbleiben oder wieviel Spritverbrauch ....
Wer das denk sollte nicht fahren.
Da die Fahrt dann umsonst wäre.
" You never know how fast you can go -`til you fall down ! " Dave Aldana

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torstili65
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Re: XL vs. XT

Beitrag von torstili65 » 11. Oktober 2017, 01:01

einen vorteil ham die XTs heutzutage schon noch. langlebiger is die motortechnik sowieso ( aus bekannten gründen) . hinzu kommt das es viele teile problemloser nachzukaufen gibt . da wrden dank spezialisierter firmen sogar recht komplexe teile nachgefertigt .
ja klar die kosten dann was ..... aber es gibt auch leute die dann auch bereit sind das zu bezahlen ...... da sind wir mit den XLs noch ziemlich weit entfernt.
fahrwerksmässig halte ich gerade die XL500 R für erheblich besser .
nettes wetter für alle

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hiha
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Re: XL vs. XT

Beitrag von hiha » 11. Oktober 2017, 07:14

timundstruppi hat geschrieben:Ok, keinen DC-UK. Dann geht es ja.
Ist da eine ZZP-Verstellung vorhanden? Wenn, wie realisiert?
Fliehversteller. Ab ca. 3000/min voll ausgespreizt. Kann man zur Not also festnageln, dann kann man sie halt nicht mehr kicken, sondern muss sie anschieben. Wozu es eine etwas befestigte Straße, und die richtige Technik braucht, dann gehts auch mit vollem Gepäck.
torstili65 hat geschrieben: fahrwerksmässig halte ich gerade die XL500 R für erheblich besser .
Schlechter als die XT ist auch ziemlich schwierig. Richtig gut find ich da die alte DR600, trotz des hohen Gewichts und des hohen Schwerpunktes. Ist allerdings von 1985 oder so.

Hans

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Johnny Nitro
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Re: XL vs. XT

Beitrag von Johnny Nitro » 11. Oktober 2017, 18:52

Ich find Metal-Flake-Helme cool ,am besten noch mit ´nen Bubble-Visir dran.. kein Problem ;D
Kommt halt nur drauf an , wer drin steckt ...
Und ´ne aktuelle BMW GS mit ´ner XL zu vergleichen ...naja ist ja irgendwie als wollte man das erste Downton Abbey-Telefon mit ´nem Hi-End Smartphone vergleichen ...
Tja , und wahrscheinlich ist Hype einfach Hype wie HiHa schon geschrieben hat...aus welchen Gründen auch immer !?
Die Kids wollen alle Golf2 fahren , ist halt so .
Achja , auch 250er XTs schließen sich langsam dem Hype an !
Ich bin aber froh , daß es bei der XL noch längst nicht soweit ist ...da bekommt man halt noch relativ gut und günstig Teile und auch komplette Mopeds zu reellen Preisen .

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cj
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Re: XL vs. XT

Beitrag von cj » 11. Oktober 2017, 19:09

mein glitzer helm.


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Toddy-Hamburch
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Re: XL vs. XT

Beitrag von Toddy-Hamburch » 12. Oktober 2017, 19:46

Ich persönlich mag ebenfalls beide,
gekauft wurde letztendlich eine XLS, vor allem weil finanziell attraktiver.
Allerdings muss man sich auch damit abfinden, beim Verkauf in Summe Verlust zu machen.
Ne XT ist ja schon beinahe eine Wertanlage, effektiver als jeder Investmentfonds. :lach:
Großartig finde ich diejenigen die beide Modelle noch artgerecht nutzen und nicht als Poserkarre, hochpoliert. Die etwas andere Harley...

Übrigens finde ich die XL500S auch schöner, zumindestens mit der richtigen Lackierung. ;D
________
Beste Grüße,
Toddy

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Re: XL vs. XT

Beitrag von aonrobert » 14. Oktober 2017, 15:52

1.jpg
hiha hat geschrieben:Mein Beitrag als XT/SR-Kenner: Der Hype ist ein Hype, sonst nix. Dafür gibts -wie beim Kult- selten rationale Gründe. Das ist wie bei Horex Regina und NSU Max. Und in Österreich die Doppelkolben-Puchs. Die Horex kann nix, ausser gut aussehen (geschmackssache), der Motor war immer eine unausgereifte Katastrophe und wurde erst beim Kunden standfest (oder eben nie), die Max lebt vom Mythos, damals richtig schnell gewesen zu sein, und vom Motorradfahrerlatein (Ich kenne Leute die behaupten ernsthaft, ihre aufgebohrte Max hatte 53PS :lol: ) und die Puchs waren auch mal schnell und richtig erfolgreich, ausserdem hatte Österreich sonst nur wenig konkurrenzfähige Motorräder zu bieten. Die Doppelkolbentechnik mit Anlenkpleuel war ausserdem damals, vor der Entdeckung/Entwicklung des Resonanzauspuffs, konkurrenzlos was Drehzahlband und Literleistung bei Zweitaktern angeht.

Das einzig schöne an der serienmäßig in D. ausgelieferten XT ist der Alutank, und selbst den gabs nicht in jedem Baujahr. Der Motor ist robust, in Originalausführung aber schwach. Wie bei allen Stehzeugen kranken alte XT/SRs daran, dass sie durch über Jahrzehnte ungewechseltes Öl Schäden an Kipphebeln und Nockenwellen kriegen. Wenn man einen XT/SR-Motor sorgfältig, mit Sachverstand und Hirn auf 45Hinterrad-PS bei 500ccm aufmacht, ist er ein flottes Ding, und vor Allem kann er diese Leistung über viele tausend Rennkilometer durchhalten, wie mein Rennerle beweist. Das ging heuer in Rijeka wieder echte 190km/h, und hat das zwei-Stunden Rennen zum dritten mal durchgehalten. Das nutzbare Drehzahlband geht dann von 3000 bis 8500/min, aushalten tut er auch 9000, da kommt dann halt nix mehr. (Mittlerweile fährt sie mein lieber Schwager, ich mag nimmer.)

Die XL hat halt ein paar konstruktive Schwächen im Motor, (z.B. die Beölung des Kurbeltriebes, die Nockenwellenlagerung im Kopf). Sowas hat die XT zwar auch, dort wirken sie sich aber -Wartungsmängel vorausgesetzt!- nicht so gravierend auf die Lebensdauer aus. Ein XT-Motor mit Vierventilkopf wärs halt gewesen, aber 1976 hatte man vor sowas bei Yamaha noch Angst. Die 1974er XL250K0, die ich mal hatte, und von der ich auf die XT500 umstieg, ging nicht schlechter als die XT. Mir war sie halt mit meinen 1,87 viel zu klein für lange Strecken.

Nochwas zum Hype: Das kann jedes Motorrad erwischen. Aktuelles beispiel sind die BMW K75 und K100, die "fliegenden Ziegelsteine". Vor zwei Jahren bekam man die Dinger noch nachgeschmissen. Dann gabs einen Vergleichstest mit Dreizylindern in einer Oldtimerzeitung, und plötzlich verdreifachten sich die Gebrauchtpreise. Das ist aber wie bei Immobilienblasen: Sie platzen gern mal .. :mrgreen: .

Gruß
Hans

ich kann mich Hans nur anschliessen.....ich wollte damals 1984 eine XT...suchte fand nix passendes ...durch zufall kam ich zu einer XL 500 SB...in Ö. sehr exotisch !.....war von den 4 ventilen damals fasziniert....der rest ist allerdings qualitativ kaum mit Yamaha vergleichbar....meine XL hat jedoch sogar teile einer XT drauf, hab mal die lenkerarmaturen umgebaut, nachdem mir der 'hondapappschalter schmarrn' auseinandergefallen ist...
aber ich hab die XL dame bis heute behalten trotz aller macken ....da war viel umbau nötig, bis da was halbwegs akzeptables für mich dabei rauskam......nur Honda braucht sich auf die machart und das chaos mit den teilen nichts einbilden......die beste story, die ich da zu hören bekam (1986)...von der Fa. die damals (1981) meine XL importiert hatte und auch im österreichischen typenschein drin steht....
' mit der fahrgestellnummer wurde das motorrad in südostasien verkauft !'...ahmen...... :mrgreen:

der Erich Kästner hat recht (etwas frei interpretiert)
' es gibt nix gutes, ausser man tut es selbst '

manchmal ist es schon gut, nicht zu wissen wie lang was dauert.... :D
und wenn die kiste dann mal soweit ist..ist dann blöder weiser der fahrer nur mehr bedingt fahrtauglich.... :roll:

gruss
Robert
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