Ölablassschraube : noch eine Frage

Hier kann über alles Mögliche geplaudert werden was mit und um unsere XL zu tun hat

Moderator: Kristian

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tiramisu
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Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von tiramisu »

Hallo.

Meine Ölbalassschraube sieht so aus wie auf den Fotos.
Ich frage mich, ob das Aluteil unter dem Schraubenflansch original so dazu gehört
oder ob einer der XL-Vorbesitzer eine Dichtscheibe mal so eng drauf geballtert hat.

Wer kann bitte helfen ? Vorab DANKE !

Grüße
TIRAMISU
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Gunnar_HH
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von Gunnar_HH »

Ja, die Alu-Dichtscheibe ist extrem Original und sollte nicht entfernt werden. Die Dichtwirkung würde dann verloren gehen.
Und bitte die Ölablassschraube nicht extrem "Anknallen" auch wenn das große Gewinde einem dazu verleitet, das mag das Gewinde nicht und tragen muss die auch nichts. Ähnlich wie eine Zündkerze, handfest plus max. 1/8 Drehung, dann passt das.

Gruß Gunnar
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tiramisu
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von tiramisu »

Danke Gunnar.
Ich weiß Deine Hilfen zu schätzen :top:

Grüße
TIRAMISU
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von Max der XL 250te »

Hi,
ich würde die Dichtscheibe aber austauschen. Die ist doch total fetsch. Kostet fast nix, gibt es als Ori-Honda-Teil. Wahrscheinlich auch aus anderen Quellen. Wichtig ist v. a. das der Dichtring aus Alu ist. Dann ist die Geschichte auch 100%ig bei dem richtigen Drehmoment dicht.
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Michael W.
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von Michael W. »

Meine Erfahrung ist, dass die Ölablassschraube mit dieser Aludichtung noch ewig zu verwenden ist, ohne dass da etwas undicht wird.

Ich habe die Dichtung noch nie gewechselt, und das bleibt dicht.
Gruss
Michael
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von Stoppelhopser »

Hallo Tiramisu,

nach momentan 38 Ölwechseln, jedes Jahr im März, sieht die Dichtung meiner Ölablassschraube genauso aus.
Sie wird normal angezogen und ist absolut dicht.

Viel Spaß beim schrauben :top:
XL 500 R Bj. 1982 Original, unverbastelt!
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von volkerxl »

Eine neue Dichtung dann aus Kupfer tut auch gut. Ich habe an meinem Auto sogar Dichtungen an dieser Stelle aus Kunststoff gefunden.
Wenn man es sicher dicht haben möchte kann Gewinde Dichtung verwendet werden.
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-low
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von tiramisu »

Danke an alle, die mir geantwortet und damit sehr geholfen haben.

Ich habe gelernt, dass die Ölablassschraube mit nur einem Dichtring ausgestattet ist und dass die Schraube behutsam angezogen wird.

Schraube und Dichtring sind noch als HONDA-Teile zu bekommen.

Merci und close
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peter
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von peter »

tiramisu hat geschrieben: 7. Februar 2021, 00:57 Schraube und Dichtring sind noch als HONDA-Teile zu bekommen ?
Oder bei mir, habe ich an Lager.
Bei interesse bitte um PN

Gruss Peter
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Peterhond
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von Peterhond »

Hallo
ich bohre die Ablassschrauben am Ende an (6mm) und setze einen kleinen Magneten vom Kinderspielzeug ein. Man wundert sich, was da beim nächsten Mal an Eisenspähnen dranhängt (die sonst eifrig rumgequirlt würden...)
VG Peter
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Michael W.
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von Michael W. »

Mein reden, nur das ich eine gekaufte magnetische Ablassschraube verwende.
Gruss
Michael
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Kristian
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von Kristian »

Die Idee mit dem anbohren und Magnet einsetzen klingt sehr sinnvoll.

Dann würde ich allerdings solch einen neumodischen Neodym-Magnet einsetzen der ja um einiges stärker ist in seiner Anzugskraft.

Als zusätzliche Sicherung ggfs. noch mit seitlichen Körnerschlägen am Rand gegen Herausfallen fixieren. Ein Sprung, Umfaller oder Unfall könnte einen harten Schlag liefern der den Magneten evtl. auf schädliche Wanderschaft schicken könnte.
Bub, bub, bub...
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hiha
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von hiha »

Kristian hat geschrieben: 4. März 2021, 00:43 Dann würde ich allerdings solch einen neumodischen Neodym-Magnet einsetzen der ja um einiges stärker ist in seiner Anzugskraft.
Obacht, gerade diese Magnetmaterialsorte verliert meist ab 80°C erheblich an Kraft, und das dauerhaft. Lieber ein anderes Material verwenden, Samarium-Kobalt ist angeblich temperaturbeständiger.

Gruß
Hans
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von Robertini »

Ich mach da so. Der Neodym-Magnet fällt zumindest im Straßenbetrieb nicht ab, habe ihn schon lange dran.

Grüße, Robert
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Re: Ölablassschraube : noch eine Frage

Beitrag von Gabriel »

Hähä! Geiles Photo, gute Lösung. :mrgreen: :D :idea: :lach:
Gruß Gabriel
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Gabi ist wasserfest - ich habs gesehen!
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