Motoröl für PD02

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Motoröl für PD02

Beitrag von PD02-SB » 1. Oktober 2015, 22:32

Hallo in die Runde, mich würde mal interessieren:

was fahrt Ihr für ein Motoröl. Ich bin die letzten beiden Wechsel synth. Fuchs gefahren. Die Meinungen zu synth. Ölen bei nasser Kupplung gehen ja weit auseinander. Ich habe keine Nachteile wie rutschende Kupplung bemerkt.

Zum derzeitigen Einfahren habe ich klassiches mineralisches Öl genommen. Aber was nehme ich danach ...

Grüsse, Thomas
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cj
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von cj » 1. Oktober 2015, 23:16

oh ein öl-thema. :tanz:

eigendlich ist schon oft alles gesagt worden.
aber nochmal, in 4T motorad motoren wo das getriebe, die kupplung und der motor von einem ölkreislauf geschmiert wird gehört ein motorradöl mir JASO MA freigabe.
diese funktionieren problemlos mit einer intakten nasskupplung egal ob es ein mineralisches oder synthetisches öl ist.

"synth. Fuchs" ist ausserdem eine äusserst unspezifische definition, was soll ich mir darunter vorstellen? :wink:
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von PD02-SB » 2. Oktober 2015, 00:26

pardon, es war TITAN SUPERSYN SAE 5W-40 vermutlich ohne JASO-MA. Stand halt gerade im fraglichen Moment noch in der Garage. Dann war es vielleicht Glück, dass es keine merkbare Schwächung des Reibschlusses an der Kupplung gab? Oder der JASO hat es halt noch nicht geprüft

Aber danke! Den JASO und seine MA kannte ich vorher nicht, wusste ich doch das man bei Euch :bia: auch bei diesen alten Kamellen noch was lernen kann.

Zurück zu meiner Frage: Soweit es nicht gegen irgendwelche Regeln verstößt, darf es auch bzgl. der Ölempfehlung gerne etwas konkreter werden. Gibt es ein präferierte Wahl? Ich habe wirklich keine Ahnung, zumal mein Mopped bisher alles ohne Mucken akzeptiert hat.
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Jogi.R
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von Jogi.R » 2. Oktober 2015, 05:18

Moin,

alle modernen Öle enthalten Additive, die den Abrieb und sonstiges in der Schwebe halten, wenn nicht sogar von den Motor-Innereien ablösen.

Diese Öle sind für Motoren mit Öl-Filter.

Dass sich die Schlurze im Ölsumpf fängt und nicht immer rundum gepumpt wird, nehme ich im Sommer unlegiertes Einbereichs-Öl und im Winter unlegiertes Mehrbereichs-Öl.

Hier der entsprechende Bericht aus Wikipedia:

""In den Kindertagen der Motorisierung war Motoröl prinzipiell unlegiert – und die Motoren besaßen keine wirksame Ölfilterung. Jedes Motoröl schleppt aber bereits nach kurzer Betriebsdauer ölunlösliche Fremdstoffe mit, die ebenso aus Materialabrieb im Motor bestehen, wie aus Verbrennungsrückständen, Straßenstaub und Alterungsrückständen des Öls selbst. Bei unlegierten Motorölen setzen sich diese Fremdstoffe als Ölschlamm am Boden der Ölwanne ab. Die üblichen Ölwechselintervalle bei Autos betrugen seinerzeit zwischen 1000 und 5000 km, je nach Motorkonstruktion und Hersteller. Abhängig von der Betriebsvorschrift des Herstellers und dem typischen Einsatzgebiet des Motors war bei jedem oder bei jedem zweiten Ölwechsel die komplette Ölwanne zu demontieren und zu säubern. Bei Oldtimern ist unlegiertes Motoröl noch heute von Bedeutung, da die im legierten Motoröl enthaltenen DD-Additive die Bildung des Ölschlamms verhindern würden. Die unerwünschten Fremdstoffe würden im Öl gebunden und regelmäßig neu durch den Ölkreislauf des Motors gepumpt, was den mechanischen Verschleiß an Lagern und Zylinderlaufflächen erhöhen und die Schmierwirkung des Öles herabsetzen würde. Erschwerend kommt hinzu, dass die in additiviertem Öl enthaltenen Detergentien eine stark reinigende Wirkung haben. Dadurch verhindern sie die bei älteren Motoren oft gewünschten, quasi in die Konstruktion eingerechneten Ölkohle-Ablagerungen oder sie lösen bereits gebildete Ablagerungen auf, was zu Verstopfungen in den Ölkanälen und damit zu Motorschäden führen kann. Oft wird solchen Ablagerungen auch eine dichtende Wirkung zugeschrieben – werden sie durch aggressive Additive entfernt, muss der Motor unter Umständen komplett zerlegt und neu abgedichtet werden. Daher gibt es noch heute unlegierte Einbereichs- und Mehrbereichs-Motorenöle, deren Einsatzgebiet sich vornehmlich auf Motoren ohne Hauptstrom-Ölfilter beschränkt.""

Gruß - Jogi ®
Wenns nicht mehr klappert, ist es kaputt.

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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von PD02-SB » 2. Oktober 2015, 08:05

Jogi.R hat geschrieben: Dass sich die Schlurze im Ölsumpf fängt ®
interressant! Da kommen mir ein paar weitere Fragen. Wie oft reinigst Du denn dann den Sumpf? Was reinigst Du? Bei der XL kann man ja von abnehmbarer Wanne nicht wirklich sprechen. Konntest Du mehr Ablagerungen bei unlegiertem Öl tatsächlich finden?
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Jörg
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von Jörg » 2. Oktober 2015, 10:11

Hallo, ich nehm jetzt das hier.

http://www.ebay.de/itm/20-1x20-Liter-MA ... 541cbefb3d

kann man auch beim nächsten Treffen holen.

Gruß Jörg

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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von Jogi.R » 3. Oktober 2015, 08:09

Das Ölsieb reinige ich zwei mal im Jahr, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst.
Also zu den normalen Ölwechsel-Intervallen.

Dabei wische ich den Boden des Gehäuses mit einem fusselfreien Lappen aus, soweit ich hinein komme.

Da ich schon immer Einbereichs-Öl fahre, befindet sich dort immer eine schwarz-graue Schlurze.

Wenn das bei Euch nicht so ist, gehe ich davon aus, dass diese Masse immerzu im Kreislauf ist.

"Moderne Hochleistungs Viertakter" haben nahezu alle einen Öl-Filter.
Dieser filtert diese Stoffe raus, deswegen auch der regelmässige Filterwechsel.

Aber wo soll die Pampe beim XL-Motor denn hin?

Gruß - Jogi ®
Wenns nicht mehr klappert, ist es kaputt.

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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von Jörg » 3. Oktober 2015, 18:40

Hallo,

Schleuderfilter an der KW.

Gruß Jörg

xl4tg
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von xl4tg » 3. Oktober 2015, 23:13

Jogi.R hat geschrieben:Das Ölsieb reinige ich zwei mal im Jahr, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst.
Also zu den normalen Ölwechsel-Intervallen.
na, das kann man ja auch Öl-Industrie-Sponsoring nennen.

Und Deckel zwei Mal im Jahr ab und wieder dran halten die Gewinde auf Dauer doch bestimmt nicht durch, oder?
Aber wo soll die Pampe beim XL-Motor denn hin?
So ganz naiv und spontan hätte ich gesagt, drin bleiben, vielleicht geht beim nächsten Ölwechsel ja noch was davon raus.

Aber damit hatte ich bislang definitiv keine Probleme, Ölwechsel habe ich immer alle paar Jahre gemacht und nachdem ich nun den Motor ja mal auf hatte, kann ich sagen das der "Verschleiss-Zustand" völlig in Ordnung geht (nämlich minimal) und auch das es im Sieb keinen Dreck gab und minimal Schmiere auf dem Boden.

Mein Öl, irgend ein billiger von Hein Gerippe, kann so falsch also nicht gewesen sein ...


Grüße xl4tg
Grüße,

xl4tg

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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von thoxl » 4. Oktober 2015, 12:36

xl4tg hat geschrieben:Ölwechsel habe ich immer alle paar Jahre gemacht und nachdem ich nun den Motor ja mal auf hatte, kann ich sagen das der "Verschleiss-Zustand" völlig in Ordnung geht (nämlich minimal) und auch das es im Sieb keinen Dreck gab und minimal Schmiere auf dem Boden.

Mein Öl, irgend ein billiger von Hein Gerippe, kann so falsch also nicht gewesen sein ...
Tach,

das würde ich genau so unterschreiben, außerdem wusst ich auch die ersten 10 Jahre meiner XL Karriere nix von einer Ölstandserhöhung bei der R! Fazit aber geschadet hat es meinem Eimer nicht! :)

Gruss Thorsten!! :tanz:
Lampenerni
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tommot
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von tommot » 5. Oktober 2015, 10:03

Ich fahre SAE 50 unlegiert.
Allerdings ohne Ausgleicherölspritzer (zugemacht da kein Ausgleicherkrams mehr drin) und mit etwas vergrößerter Öffnung in der "Kopfzuleitungsbegrenzungsdüse"
Cross - Enduro - Straße
Zustand (geöffnet nach 3 Jahren) gut.
Gut und Günstig :mrgreen:
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Dominik
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von Dominik » 7. Oktober 2015, 13:08

außerdem wusst ich auch die ersten 10 Jahre meiner XL Karriere nix von einer Ölstandserhöhung bei der R!
Die ist ja auch nicht besonders wichtig. Regelmäßige Ölstandskontrolle ist der weitaus bessere Rat.

Moppedzwerg
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von Moppedzwerg » 7. Oktober 2015, 14:15

tommot hat geschrieben:Ich fahre SAE 50 unlegiert.
Allerdings ohne Ausgleicherölspritzer (zugemacht da kein Ausgleicherkrams mehr drin) und mit etwas vergrößerter Öffnung in der "Kopfzuleitungsbegrenzungsdüse"
Cross - Enduro - Straße
Zustand (geöffnet nach 3 Jahren) gut.
Gut und Günstig :mrgreen:

Hi

habe ein Wagner Öl 20 w 50 Unlegiert gefunden, hatte mir bislang noch keine Gedanken gemacht bei meinen vorigen XL's, aber das Unlegiert fahren scheint mir sinnvoll zu sein.

Dieses Ausgleicherpöttchen, wie hast du das ersetzt ? Ich hab mal daran gedacht einfach ein KG-Filter zu verwenden.

Viele Grüße,

Eric
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von tommot » 7. Oktober 2015, 14:37

Oh das ist ein Missverständniss.
DU meinst Entlüfter-abscheidungstöpchen. Das habe ich allerdings auch entfernt und einen dicken Schlauch unter den Tank geführt (dort habe ich eine Art Luftfilter den ich auch mit dem anderen dicken Schlauch verbunden habe den ich vom 'Ventildeckel dorthin geführt habe).

ICH meinte mit Ausgleicherkrams die Ausgleichswellen im Motor wo die vordere Welle so eine Art Öl-Spritzrohr hat . Das habe ich zugemacht.
Als Folge vielleicht etwas mehr Druck (wenn man bei unserer Ölpumpe davon sprechen kann ;-)) für den Rest über.
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Re: Motoröl für PD02

Beitrag von tommot » 7. Oktober 2015, 14:37

Ach aber diesen kleinen Entlüftungsfilter find klasse hab ich auch überlegt ....
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