Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

hier findet ihr die besten schraubertipps

Moderator: Kristian

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Jörg
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Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von Jörg »

Hallo, bedingt durch den kürzlichen Kolbenklemmer und den Punk beim Motor Ein- und Ausbau, hab ich mir endlich einen Ständer gebaut der echt super ist.
Einfach mit dem Hubständer hochbocken, Fußrasten abbauen Ständer anschrauben, wieder absenken, fertig.
Dann kann man den Motor vollig easy mit dem Hubständer ein und ausbauen.
Das zusammenbraten und bohren hat ne halbe Stunde gedauert.

Gruß Jörg
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Ständer.jpg
omagott
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von omagott »

Die Idee bekommt 1000 Punkte. :zustimm: Kommt auf die To Do Liste. Ich bohr noch 2 Löcher für ne geschraubte Strebe dazu. Damit bleibt das Packmaß dann auch schön klein.

Gruß,
die Oma
Hammer: Werkzeug, das sich aus einer primitiven Schlagwaffe entwickelt hat. Der Hammer wird als wünschelrutenähnliches Gerät genutzt, um das teuerste Teil zu finden das in der Umgebung des Teils liegt welches man eigentlich treffen wollte.
Harald D.
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von Harald D. »

Hallo,

ich habe heute meinen Motor herausgefummelt weil der Ventildeckel undicht war.
Ich habe es mit einem Wagenheber gemacht, war aber nicht so einfach, da er vorne Übergewicht hatte. Ich vermute, dass man ihn hinten runterlassen müssen.
Gibt es Tricks, wie man ihn alleine wieder einfach rein bekommt?

Gruß Harald
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Gunnar_HH
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von Gunnar_HH »

Hallo Harald,
es ist gut wenn man noch ein zweite Person hat, welche die obere Schraube (Zylinderkopfdeckel zu Rahmen) kurz einschieben kann. Dafür ist kein Ingenieursstudium erforderlich.

Ist gerade keine zweite Person da, dann die Methode von Jörg. Mit Hubständer und festen Stützen an den Fussrasten, Motor mit den Hubständer herein liften und die obere Schraube setzen, danach die anderen Schrauben locker einsetzen (hinten und vorne). Danach mit dem Hubständer den Motor ganz nach oben drücken, um die obere Schraube zu entlasten und von unten nach oben alles festziehen (mit Drehmoschlüssel).

Bierkästen, Wasserkästen, Autowagenheber sind nicht geeignet für den Einmann-Betrieb, dir würde eine dritte Hand fehlen.

Gruß Gunnar
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chevy v8
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von chevy v8 »

@Gunnar!

Bierkasten gehört zwingend dazu zum Motoraus- und Einbau! :bia:
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Gunnar_HH
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von Gunnar_HH »

Ja, Okay dann den Bierkasten als Spaßbeschleuniger wieder dabei.

Ich meine ja nur: Der Hamburger Astra Bierkasten taugt nicht, da er mit den 30 Handknollen zu flach ist. :D
Wir verstehen uns.

Gruß Gunnar
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Jogi.R
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von Jogi.R »

Moin, die vordere obere Schraube kann man einsetzen bevor der Motor hinten zwischen die Schwinge gefrickelt wird.
Dann hängt der schon mal und den Rest bekommt man dann ohne Stress hin.
Das letzte mal hatte ich den Motor noch händisch eingehängt und mit dem Knie abgestützt bis ich die erste Schraube drin hatte.
Ist aber auch schon wieder ein paar Jahre her.
Heute würde ich das anders machen.
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Kristian
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von Kristian »

Jogi, und wie würdest du es denn heute machen?
Bub, bub, bub...
Jogi.R
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von Jogi.R »

Immer noch die vordere obere Schraube zuerst.
Aber mit meinem sensiblen Rangier- Wagenheber.
Aber ob ich den noch mal ausbauen werde weiß ich noch nicht.
Der hat seit der letzten Kur erst 18.000 km runter und läuft wie ein Uhrwerk.
Wenns nicht mehr klappert, ist es kaputt.
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von Linus Feldmann »

Ich habe das erste mal als ich den Motor eingebaut habe die obere Schraube durch den Ventildeckel geschoben und bin dann mit einem kleinen Spanngurt um die Schraube gegangen. Den Spanngurt habe ich an der Decke über einen Balken geworfen. Mit dem Motorrad auf dem Seitenständer kam der Spanngurt am Rahmen vorbei. Die erste Schraube war eine der hinteren. Das ging damals recht gut und ich habe das ganz alleine zustande gebracht.
Gruß

Linus
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Lars S
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Re: Montageständer zum Motorenein- und Ausbau

Beitrag von Lars S »

IMG_20260413_190536_(500_x_375_pixel).jpg
Ich mache es "immer" (das zweite Mal) mit einem Wagenheber. Ist zwar auch ein gefummel, aber es geht alleine. Man muss nur das vordere Rahmenrohr mit einem Karton schützen, sonst kann es schnell Kratzer geben.
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