Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Hier können Reperaturfragen gestellt werden. Wie wird was wieder repariert?

Moderatoren: Kristian, tester_änderung

Benutzeravatar
Gunnar_HH
XL Guru
XL Guru
Beiträge: 4262
Registriert: 16. Juli 2002, 14:42
Wohnort: Hamburg / Bramfeld

Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Gunnar_HH »

Aber jetzt mal Spaß beiseite. Das hört sich nach einem Temperaturproblem an. Ab einer gewissen Temperatur (ca. 80 Grad) kommen nur noch gestörte Signale vom Impulsnehmer im rechten Seitendeckel.
Das hatten wir schon einmal und es konnte auch auf dem XL-Treffen vorgeführt werden. Kaltes Bauteil = alles gut. Heißes Bauteil = teilweise kein Signal.
Oder du fährst immer nur 5 Minuten und der Fehler kommt nicht mehr. :D
Wirre Ideen im Moment, ich habe mir gerade Artikel durchgelesen wie defekte Platinen im Ofen bei 130-200 Grad wieder funktionsfähig gebacken werden. Echt Cool.

Viele Grüße
Gunnar
Honda: XL500R-1982 / Forza 350-2022
Aprilia: Moto 6.5-1996 / SR50-1997
Die besten Kapitäne stehen an Land!
WAFI: Wind assisted freaking idiot
Holzkopf
ab - und zu Schreiber
ab - und zu Schreiber
Beiträge: 34
Registriert: 31. Dezember 2021, 10:04

Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Holzkopf »

Naja, leider wackelt die These, da es ja beim nächsten (Kalt-)Start wieder okay sein müsste. Das mit der erfolgreichen ersten Probefahrt ist ja aber immer nur dann gewesen, wenn ich was am Vergaser gemacht hatte. Trotzdem werde ich mich jetzt mal an Fliehkraftversteller und Impulsgeber machen.
Sonst fällt mir kaum noch etwas ein.
PeterB
XL Guru
XL Guru
Beiträge: 1866
Registriert: 11. Juni 2003, 13:29

Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von PeterB »

Schräg ist das. Ich habe zwei Keister-Sätze in XLR-Vergasern nicht ans Laufen gebracht - soweit sind wir Leidensgenossen. In das Moped, was gerade aktuell läuft, habe ich einen alten XLS-Versager eingebaut -der funktioniert. Hatte damals einen originalen Stock und eine originale Nadel eingebaut. Preislich war das vor 40 Jahren schon schmerzhaft. 130 DM für die Kleinteile, wenn ich mich recht erinnere. Für den XLR-Auspuff musste ich den Vergaser zeitnah von 155 auf 135 runterdüsen, die Möhre lief zu fett. Seitdem läuft es gut.
@ Gunnar. Tolles Experiment. Diese Bauteile halten viel aus. Ich regeneriere alte Hifi-Verstärker aus den 80er-Jahren in der Badewanne. Mildes Shampoo, über Nacht einweichen lassen, spülen, trocknen - und die alten Regler, Potis und Schalter funktionieren oft wieder, wie neu. :D
beste grüße
peterb
Jogi.R
XL Guru
XL Guru
Beiträge: 723
Registriert: 29. März 2013, 08:45

Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Jogi.R »

Hast du mal geschaut ob aus dem Benzinhahn ein satter Strahl Sprit kommt?
Wenns da nur noch tröpfelt ist nix mit tena.
Wenns nicht mehr klappert, ist es kaputt.
Holzkopf
ab - und zu Schreiber
ab - und zu Schreiber
Beiträge: 34
Registriert: 31. Dezember 2021, 10:04

Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Holzkopf »

Jogi.R hat geschrieben: 26. Juli 2026, 06:53 Hast du mal geschaut ob aus dem Benzinhahn ein satter Strahl Sprit kommt?
Wenns da nur noch tröpfelt ist nix mit tena.
Längst geprüft - alles okay. Auch ohne Tankdeckel gefahren, auch nix gebracht.
Holzkopf
ab - und zu Schreiber
ab - und zu Schreiber
Beiträge: 34
Registriert: 31. Dezember 2021, 10:04

Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Holzkopf »

Gunnar_HH hat geschrieben: 25. Juli 2026, 22:48
Ich habe es: Du musst einfach länger als 5 Minuten fahren. Der Bock will dich nur ärgern.

Gruß Gunnar
Quatsch, ich muss einfach IMMER fahren 🤪
Oder IMMER etwas am Vergaser machen😭
Benutzeravatar
Jörg
XL Guru
XL Guru
Beiträge: 1659
Registriert: 7. November 2008, 19:39
Wohnort: Heiningen

Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Jörg »

Mach mal Bilder der verbauten Teile der Zündung.
12 Volt
Polrad viele Magneten
Pickup ohne Einstellschraube auf dem Blech
CDI Schwarz
Impulsnehmer Hülse mit einer Nase

6 Volt
Wenige Magnete am Polrad
Pickup mit Fliehkraftfedern
CDI Silber
Impulsnehmer Einstellschraube auf dem Blech

Fehler wird wohl im Elektrischen Bereich liegen
Mal alle Kupplungen der Stecker etwas zusammendrücken

Gruß Jörg
Antworten