Stifte aus Kipphhebelwellen

Hier können Reperaturfragen gestellt werden. Wie wird was wieder repariert?

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alttec
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von alttec »

Hallo,<br><br>die Bolzen sind raus hurra. Fürs nächste Mal,- Wärme wirkt Wunder. Die Welle von aussen erwärmen und den Stift mit Kältespray abkühlen. Ich musste auch schon meinen Schraubstock ändern und den Stift dort drin festschweissen. Dann leicht drehen, Stift löst sich und mit dreh.- zugbewegung und ein zweiter Mensch mit Gummihammer. Tja, das Teil ist der Horror.<br><br>Die Aktion ist nicht nur bei defekten Kipphebeln wichtig, es macht auch Sinn die O-Ringe der welle zu wechseln da die Kisten dort gern undicht werden.<br><br>Kopfentlüftung. Siehe Dies und das.<br><br>Schöne Grüsse<br><br>Erik
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rubus
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von rubus »

Hi Blue,<br><br>das Märchen vom Innendruck, den man abbauen müsse, halte ich für kompletten Humbug. Die Probleme mit der Undichtigkeit zwischen Kopf und Deckel haben ganz andere Ursachen und lassen sich mit geringem Aufwand 100%ig in den Griff kriegen. Wie? Siehe mehrere Postings und Threads in früherer Zeit. Wenn Du nichts finden solltest, dann wiederhole ich mich auch gerne noch einmal ...<br><br>Viele Grüße<br> Harald
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blue
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von blue »

@ Altec<br><br>Wärme hab ich auch genommen, aber ich hatte ehrlich gesagt etwas Bammel, dass mir der Deckel schmilzt. Aber Eisspray hätte ich sowieso nicht gehabt. Festschweißen am Schraubstock ? Dass is aber eng, da brat ich den Deckel wohl mit an ? Ich hoffe es muss kein nächstes mal geben, aber wenn dem so sein sollte, werde ich auch diese Tips ausprobieren. Jetzt werd ich mich erstmal ranmachen, die Löcher zuzuschrauben.<br><br>@rubus<br><br>ich hab die Threads so auf die Schnelle nicht gefunden, aber ich meine mich an die Feinheiten zu erinnern. Allerdings weiß ich die richtige Anzugsreihenfolge der Schrauben nicht, weicht die von der Beschreibung im "Bucheli" Buch ab ?<br>Dank dir und Rainer hab ich auch ne Quelle für Elastosil gefunden, dass ich natürlich auch verwenden werde. Gewinde muss ich mal schauen, da sind schon überall Heli verbaut, und ein Großteil ist beim aufmachen mitrausgekommen. Aber das krieg ich denke ich in Griff, wenns mit den Ersatzteilen klappt............<br><br>CU<br><br>blue
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rubus
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von rubus »

Hi Blue,<br><br>die Anzugsreihenfolge im "Orange Book" ist schon o.k. Die Regel heißt, von innen nach außen und kreuzweise in mehreren Schritten. Man muß das im Einzelnen nicht so päpstlich sehen.<br>Ansonsten: Freue Dich, daß die Helicoils in der Mehrzahl schon rausbröseln. So ist halt Helicoil :-( Aber wenigstens brauchst Du dann schon weniger davon trickreich rauspusseln. Ich habe schon einige Köpfe von dem üblen Helicoilpfusch befreit und jedesmal drüber geflucht ;-)<br><br>Viel Erfolg<br> Harald<br><br>
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blue
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von blue »

Hi, rubus,<br><br>ja, das Problem stellt sich wirklich. Wie hast du die Dinger denn raus gefummelt ? Ich hab welche, die sind noch fest, andere sind mit der Schraube mitgekommen, andere hängen so auf der Hälfte des ursprünglichen Gewindeganges. Hast du nen Tip ?<br><br>cu<br><br>blue
ilwise

Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von ilwise »

bevor du dir einen Wolf puzzelst, kannst du ja auch die helis nach oben samt Schraube und Restgewinde nach oben wegziehen. Da hält eh nicht mehr viel. Nachdem du ja mit der Lötmethode weitermachen willst ists dann eh egal.<br>Rainer
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rubus
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von rubus »

Hallo Blue,<br><br>die letzte Windung der Helicoil-Einsaätze endet zum Zwecke des Eindrehens mit einem diagonal verlaufenen Zipfel (wie soll man das nur beschreiben?). Sofern der nicht abgebrochen worden ist, gelingt es in der Regel, den Einsatz mit einem passenden Schraubenzieher herauszudrehen.<br>Ansonsten muß man halt mit einem stabilen, spitzen Werkzeug zwischen Einsatz und Lochwandung reinstupfen und die oberste Windung nach innen biegen. Dann herausschrauben wie oben beschrieben.<br><br>Viel Spaß :-)<br> Harald<br>
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von blue »

Hi, rubus,<br><br>......hör ich da etwas schadenfreude ?  ;) <br>Ich hab die Helis ja nicht reingemacht, ich mach sie jetzt nur raus. Ich schätze mal wenn sich der Vorgänger mehr Mühe gegeben hätte, würden die sicher auch etwas besser halten. Aber ich werd wohl auf Ensat umsteigen. Danke für die Tips !!!!<br><br>@rainer,<br><br>also nach dem hier (und im andere Thread) gesagten bin ich mir zumindest für den Kopfbereich nicht mehr sicher, es mit dem "Alu" zulaufen zu lassen. Ich werd wohl Ensat nehmen. Aber für den Bereich "Anschluß Krümmer" muss ich wohl das "Flüssigalu" nehmen. Da sind M10 Bolzen drinnen, und an der Innenseite ist schon garkein "Material" mehr. Dort ist es also auch nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Riesenbolzen lose sind.<br><br>cu<br><br>blue
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rubus
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von rubus »

Hallo Blue,<br><br><br>[sup]Ich hab die Helis ja nicht reingemacht, ich mach sie jetzt nur raus. Ich schätze mal wenn sich der Vorgänger mehr Mühe gegeben hätte, würden die sicher auch etwas besser halten.[/sup]
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von rubus »

Hups,<br><br>ein falscher Fehler ;-)<br><br>> Ich hab die Helis ja nicht reingemacht, ich mach sie jetzt nur raus. Ich schätze mal wenn sich der<br>> Vorgänger mehr Mühe gegeben hätte, würden die sicher auch etwas besser halten.<br><br>Das liegt sicher nicht am Vorgänger, sondern in der Sache selbst begründet :-/<br><br>Und:<br>M10-Stehbolzen am Krümmeranschluß? Beachtlich! Bleibt da überhaupt noch Wnadnug an den Schellen bei 1 cm fetten Löchern?<br>Aber auch diese  kannst Du doch durch Ensats ersetzen (außen M10, innen M6). Passen tut es auf jeden Fall, da schon mehrfach erprobt.<br><br>Ciao<br> Harald<br>
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von blue »

Hi rubus,<br><br>an den Schellen reichts gerade noch, aber wie gesagt, innen an den Bolzen ist schon keine Wand mehr dran.....war wohl ein Meister, und hat von Ensat noch nichts gehört....Na ja, wenns euch nicht gäbe, wüsst ichs ja auch nicht...<br>Der Tip mit den großen Buchsen (und dem kleinen Innengewinde) ist sehr hilfreich, ich muss aber erst mal genauer gucken, ob ich dadurch nicht noch mehr kaputtmache (wegen fehlender Wand an der "inneren" Seite).<br><br>cu<br><br>blue
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von rubus »

Hi Blue,<br><br>wenn die Sacklöcher für die Krümmerstehbolzen so ausgenudelt und riesig sind, daß keine Wandung mehr da ist, sollte sie wohl am besten ein Fachmann  wieder zuschweißen, so daß man entweder korrekt neue M6-Gewinde einschneiden oder eben Buchsen einsetzen kann.<br><br>Ich staune immer wieder, wieviele Spezialisten sich an diesem Stehbolzenbereich selbst Probleme verschaffen (Ab- oder Rausreißen). Die Muttern muß (soll!) man ja nur leicht beiziehen. Eine platte Dichtung wird durch Anknallen der Muttern auch nicht dichten. Das Teil kostet zudem nur ein paar Pfennige und überlebt bei pfleglichem Umgang etliche Krümmer(de)montagen .<br><br>Noch ein kleiner Tip am Rande: Zwei Muttern statt einer auf jedem Stehbolzen verhindern zudem das Wegrotten des Gewindes im äußeren Bereich. Kupferpaste verhindert Festbacken.<br><br>Ciao<br> Harald<br>
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von alttec »

Hallo,<br><br>nur kurz bemerkt: Wenn in den Helis noch der kleine Einbaunippel vorhanden ist, dann  muss der Gewindeeinsatz wieder rauskommen, da beim anziehen der Schraube die Kraft auf den Nippel geht und dadurch die ganze Geschichte nach oben gedrückt wird. Dieser Einbaunippel hat eine Sollbruchstelle und mus nach dem einsetzten entfernt werden.<br>
Schöne Grüsse

Erik
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Re: Stifte aus Kipphhebelwellen

Beitrag von rubus »

Hi Eric,<br><br>das ist freilich korrekt, doch die Erfahrung zeigt, daß Pfusch von Pfuschern verbaut wird und der untere Abreißbereich der Helicoils nicht selten eben nicht wie vorgesehen abgebrochen wurde, was das Ausdrehen natürlich wieder erleichtert.<br><br>Ciao<br> Harald
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Helicoil Djihad

Mal wieder die alte Leier

Beitrag von Helicoil Djihad »

Noch ein kleiner Tip am Rande: Zwei Muttern statt einer auf jedem Stehbolzen verhindern zudem das Wegrotten des Gewindes im äußeren Bereich. Kupferpaste verhindert Festbacken. <br><br><br>Am allerfeinsten ist es, wenn man die orginalen stehbolzenmuttern verwendet, die das gesamte gewinde abdecken...sieht aus wie eine lange mutter....<br>Kupferpaste finde ich hier auch gut. spart ärger im massen. <br><br>Und von wegen pfusch und pfuscher...ich verbaue seit 10 jahren helicoils, benutze einen drehmomentschlüssel und habe noch nie eines ausgerissen...in motorrädern, autos und laboraufbauten.  wie gesagt, nach zu kommt ab. aber das wissen manche halt nicht...oder das handgelenk ist in fußpfund geeicht. <br><br>     Die Oma <br><br>Ensat ist nicht die einzige lösung. und auch nicht immer die beste. Ich plädiere für friedliche koexistenz von helicoil und dem vorher genannten. Falls diese hier nicht stattfindet, werde ich den heiligen krieg ausrufen. und dann gnade den ungläubigen. Helicoil forever!!!!
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