Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

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Axelsander
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Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Axelsander » 7. Juni 2018, 23:37

Hallo,
bei meiner "S" ist das Problem, dass diese im Teillastbereich und im Schiebebetrieb (konstanter Stadtverkehr z.B) zu fett läuft.
Ein Keyster Vergaserrep.satz ist schon eingebaut. (Keyster maßhaltig?)

Ich würde die Nadel ja tiefer hängen nur ist die schon in der letzten Raste. und die Gemischschraube ist auch schon "kurz" vorm rausfallen.
Vor geraumer Zeit lief sie so noch ganz ordentlich nun äußert sich das Problem mit leichten Fehlzündungen welche nicht hörbar sondern nur minimal spürbar sind während der fahrt. Im Stand treten bei leicht geöffnetem Gashahn auch leichte Fehlzündungen auf spür- und hörbar.Das drehen der Gemischregulierschraube hat bis jetzt nicht wirklich was gebracht...
HD ist zur Zeit eine 150er drinn, das Zk-Bild ist bei Vollast bräunlich bzw. normal.

Wenn ich den Choke ziehe im Schiebebetrieb stottert die Zicke, deshalb und weil ich das Zk-Bild in allen Lebenslagen nun mal beäugelt habe, gehe ich von der Überfettung aus.
In meinem Fundus befinden sich z.ZT 4 Ersatzvergaser (keine Ahnung wo die alle herkommen :oops: )
In einem ist eine 155er Düse drinn in einem weiterem eine 152er und in zweien sind Düsen mit Keihinlogo drinn und der Aufschrift 120.

Bevor ich die 150er (nachträglich gekauft) eingebaut habe fuhr ich mit selber Nadelstellung so eine 120er Keihindüse, wenn ich mich recht erinnere war da im Schiebebetrieb alles i.O und die Kerze auch normal, aber ab 110km/h war Sense wegen überfettung.

Falschluft konnte ich bereits auch ausschließen.

Ich hoffe ich erschlage euch nicht mit der Frage, aber was soll ich noch tun? Sollte ich den Schwimmerstand ändern?

Achja, der Auspuff ist ein leergeräumter Marving oder so ähnlich.
Der Endtopf ist dicht, der Übergang zum Krümmer auch.

Für jeden Tipp bin ich dankbar! Mein Zündkerzengewinde bestimmt auch :ja:
Zuletzt geändert von Axelsander am 7. Juni 2018, 23:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Axelsander » 7. Juni 2018, 23:42

Zusatzfrage:
Verschleißt der Nadelsitz? Ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob ich diesen getauscht habe :!: Gemeint ist das kleine Messingteil nach dem Düsenstock, indem sich die Düsennadel bewegt.
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Dominik
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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Dominik » 8. Juni 2018, 11:55

Hi Axel,

im Moment sind schon so viele Parameter verändert, dass eine Problemlösung schwierig wird. Ich würde deswegen zuerst genau zwei Dinge tun:

1.) Alles auf Start (Originalzustand).
2.) Die Richtung bestimmen (zu fett, zu mager).

Mehr nicht.

Zu 1.) gäbe es folgendes zu sagen:

- Erstens solltest du R-Vergaser und S-Vergaser immer unterscheiden. Die R hat eine Beschleunigerpumpe, die S nicht. Beide Vergaser werden unterschiedlich abgestimmt. Deswegen die Teile nicht versehentlich mischen (ich erwähne es nur sicherheitshalber). Was für einen Vergaser hast du eigentlich?

- Die S hat im Original eine #155er Hauptdüse. Die R eine #130er.

- Manchmal wird das Aircut-Ventil nicht gewechselt, weil es im (kleinen) Keyster-Satz nicht enthalten ist. Du solltest es aber wenigstens prüfen. Habe schon welche gesehen, da war nur noch Gewebe übrig. Manchmal steckt es korrosionsbedingt auch fest.

- Der von dir erwähnte "Nadelsitz" (bzw. die Nadeldüse) verschleißt auch. Weil die Nadel in der Düse durch die pulsierende Gassäule herumeiert.

- Das Gemisch wird durch hineindrehen der Gemischschraube magerer. Herausdrehen fettet das Gemsich an. Ich erwähne das, weil du schreibst: "Ich würde die Nadel ja tiefer hängen nur ist die schon in der letzten Raste. und die Gemischschraube ist auch schon "kurz" vorm rausfallen." Da scheinst du gegeneinander zu arbeiten.

- Den Schwimmerstand würde ich zumindest auch einmal kontrollieren. Meistens stimmt er. Aber natürlich nicht immer. Gerade wenn man die Schwimmernadel gewechselt hat. Ich stell den Vergaser dazu (ohne Schwimmerkammerdeckel) auf ein großes Senfgurkenglas, so dass der Schwimmer frei schwenken kann. Dann lasse ich Benzin durch den Vergaser laufen und beobachte den Schimmer beim Schließen. Der Benzinstand muss knapp unterhalb der Vergaserunterkante bleiben und das Schwimmernadelventil muss natürlich zuverlässig und dicht schließen.

- Wenn der Vergaser (überholt ist er ja schon) wieder auf Werkseinstellung gestellt ist, stellst du zunächst einen stabilen Leerlauf ein. Mittels Leerlaufgemischregulierschraube (LLGR) (Uhrzeigersinn = mager / gegen Uhrzeigersinn = fett) und Leerlaufdrehzahleinstellschraube (wie im WHB beschrieben).

- Versuche bei einer stabilen, aber niedrigen Leerlaufdrehzahl zu arbeiten. Zum einen merkt man die Unterschiede dann besser. Zum anderen verhinderst du, dass der Schieber schon leicht geöffnet ist und das Hauptsystem des Vergasers (zusätzlich zum Leerlaufsystem) mitarbeitet.

- Trotzdem kann es passieren, dass sich der Motor nicht wie im Handbuch beschrieben verhält. Sprich: er geht auch bei komplett hineingedrehter LLGR-Schraube nicht aus. Dann musst du halt in der Standardeinstellung (2 Umdrehungen herausgedreht) weiter arbeiten.

zu 2.)

- Wenn der Motor nun in anderen Lastzuständen (erwartungsgemäß) wieder nicht richtig läuft, musst du rausfinden, ob er zu fett oder zu mager läuft. Nach "Gefühl" ist das nicht gut zu unterscheiden, weil die Symptome mehr oder weniger identisch sind. Das Zündkerzengesicht hilft auch nicht besonders gut. Einfacher und zuverlässiger: Bleibe im problematischen Lastbereich und drehe den Benzinhahn zu bzw. schließe die Chokeklappe. Danach solltest du eigentlich wissen, wohin die Reise geht. (Benzinhahn zu = mager / Choke betätigt = fetter)

- Ich hatte kürzlich erst einen Vergaser von einer S in der Hand. Top-überholt (Keyster-Satz) und eingestellt und mit richtigen Düsen versehen (155er HD). Die Mühle wollte trotzdem nicht laufen. Dann hat Benny (hier aus dem Forum) wieder die 120er HD eingebaut, die vor der Überholung drin war. Danach lief sie wieder tadellos.

Könnte sein, dass es bei dir genauso ist. Ich würde aber trotzdem bei 1.) anfangen.

Noch zwei Sachen sind mir aufgefallen. Du schreibst:

[quote]Wenn ich den Choke ziehe im Schiebebetrieb stottert die Zicke, deshalb und weil ich das Zk-Bild in allen Lebenslagen nun mal beäugelt habe, gehe ich von der Überfettung aus.[/quote]
Der Schiebebetrieb ist eigentlich nicht besonders aussagekräftig. Und wenn sie bei gezogenem Choke stottert, ist das eigentlich kein Zeichen dafür, dass ihr etwas fehlt. Das ist ja das normale Verhalten. Wenn sie bei gezogenem Choke besser laufen würde, wäre sie zu mager.

[quote]Bevor ich die 150er (nachträglich gekauft) eingebaut habe fuhr ich mit selber Nadelstellung so eine 120er Keihindüse, wenn ich mich recht erinnere war da im Schiebebetrieb alles i.O und die Kerze auch normal, aber ab 110km/h war Sense wegen überfettung.[/quote]
Warum kommst du auf Überfettung? Bei einer kleineren Düse müsste man von einem magererem Gemisch ausgehen.

Hoffe dir helfen die Tipps & viele Grüße,
Dominik

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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Axelsander » 8. Juni 2018, 15:47

Hi Dominik,
erstmal ein großes Danke für so viel Engagement!
Vorweg ich habe hier nur S Vergaser, der Unterschied ist mir bewusst. Danke für den Hinweis :)

-Zur 120er "Keihinlogo" Düse, ja man sollte vermuten das diese ein mageres Gemisch zur Folge hatte, bei Vollast war die Kerze aber pickenschwarz, wenn ich Rumgegondelt bin bis ca 100kmh war das Kerzenbild wieder rehbraun, zudem stellte ich Rußablagerungen am Blinker und Auspuffbereich fest. Deshalb bin ich der Meinung, obwohl die Düse eine kleinere Bohrung (als 155er Keyster) besitzt eine höhere Durchflußmenge hat. Wenn ich mich recht erinnere habe ich deshalb die Düsennadel so weit nach unten gehängt, weil sonst gar nichts mehr lief, auf Standarteinstellung hab ich sie nur schwer anbekommen und sie lief Grottenschlecht.

-Gemischschraube rein/ raus: Tatsächlich war ich bis jetzt der Meinung das ich beim rausdrehen dieser Schraube ein mageres Gemisch erziele, so zumindest mein Plan. Dann wäre das alles natürlich eine Milchmädchenrechnung was ich versucht habe.

-Nadelsitz: Werde ich austauschen -> und den Schwimmer(stand) überprüfen.

-Aircut: Werde ich überprüfen, hatte ich als funktionstüchtig und sauber erachtet.


Ich werde mich gleich nochmal ranmachen und ein letztes mal eine kleine Runde drehen und Versuchen einzustellen über Standgas und Gemischschraube und bei Misserfolg alles auf Anfang setzen und den Gaser nochmal komplett "Reseten".

Herzlichsten Dank, ich denke die Tipps werden mich ein ganzes Stück weiter bringen :ja:
Gruß
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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von cj » 8. Juni 2018, 16:47

Axelsander hat geschrieben:
8. Juni 2018, 15:47
Nadelsitz
streich das mal bitte aus deinem wortschatz, das heisst nadeldüse, passend zur düsennadel.
nadelsitz ist das teil wo die schwimmernadel drin sitzt. :wink:

viel glück bei der fehlersuche.
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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Axelsander » 8. Juni 2018, 17:21

Hi,

Nadelsitz ist in Verbindung mit der Düsennadel nun aus dem Wortschatz gestrichen :D

Update:
Lange Rede kurzer Sinn. LLGR-Schraube im Uhrzeigersinn reingedreht und das Moped zieht etwas Besser und Lastwechsel sind angenehmer. LLGR-Schraube ist nun kurz vor Anschlag drinn und trotzdem sind leichte Fehlzündungen wahrzunehmen.

-50kmh dritter Gang Schiebebetrieb mit LLGR-Schraube "ganz" drinnen. Choke gezogen -> Stottern und unfahrbar
-"-" .Benzinhahn zu -> kurze Zeit keine Veränderung, dann erst ruckeln -> Benzinhahn wieder auf Möp rennt weiter.

-Im Stand LLGR-Schraube "ganz" drinnen bei leichtem Gasgeben und halten -> Fehlzündungen (eher ein Puffen/ kein "Peng"), wenn ich dann den Choke ziehe geht das stottern wieder los. Bei geschlossenem Benzinhahn verschwindet das Puffen immer mehr nach einer geraumen Zeit, wenn der Punkt erreicht ist wo man meinen könnte sie würde ohne "Puffen" laufen, geht der Bock aus.

Starten danach beim ersten Kick.

In beiden Zuständen habe ich die LLGR-Schraube etappenweise herrausgedreht um festzustellen das es nicht besser wird und die Leerlaudrezahl sich verringert, drehe ich die LLGR-Schraube wieder rein so erhöht sich das Standgas, an einem Punkt wo sich das ganze Umkehren könnte oder die Maschine gar abstirbt, komme ich nicht weil wegen Anschlag und soo :?

Wenn ich jetzt die Symptome deute komme ich zum schluss das der Hobel vorher um einiges zu Fett lief und jetzt immer noch trotz voll eingedrehter LLGR-Schraube, man bedenke das die Düsennadel (neu) komplett drinn ist in der letzten Raste, frage ich mich wie ich das Gemsich magerer bekomme?

Ich werde wie gesagt das Aircut- Ventil gleich nochmal überprüfen.

... ich kann mir aber nicht vorstellen das (achtung neues Wort) die Nadeldüse soweit verschleißt das die Xl mit einigermaßener Bedüsung zu fett läuft in Schiebe und Teillastbetrieb.

Danke und Gruß
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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Dominik » 8. Juni 2018, 21:15

... frage ich mich wie ich das Gemsich magerer bekomme ....
Was spricht dagegen, es noch einmal mit der 120er Düse zu versuchen?

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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Dominik » 8. Juni 2018, 21:17

Es wäre theoretisch natürlich auch möglich, dass jemand schon einmal mit einer Reibahle an der 120er-Düse zugange war. Versuch doch mal eine andere, wenn du noch eine hast.

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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Jogi.R » 9. Juni 2018, 06:33

Hallo Axelsander,

wenn das Heck rußschwarz ist hängt das meiner Erfahrung nach mit Verschleiß im Zylinder zusammen.
Das würde auch die Höchstgeschwindigkeit von 110km/h erklären.
Der Kolben saugt sich Öl an und kann es nicht verbrennen. Aus dem Auspuff kommt dann der Rest.

Versuche mal den Zylinder unter Luftdruck zu setzen und lausche, wo die Luft ausströmt:
Aus dem Auspuff, dann sind die Auslass-Ventile undicht.
Aus dem Vergaser(Luftfilter), sind es die Einlass-Ventile.
Kommt es aus der Kurbelgehäuseentlüftung (vorher den Schlauch am Motor abziehen), ist der Kolben/ Zylinder verschlissen.

Auch die Ventileinstellung und die Steuerzeiten haben auf den Motorlauf Einfluss.


Gruß - Jogi
Wenns nicht mehr klappert, ist es kaputt.

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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Axelsander » 9. Juni 2018, 08:23

Hallo Jogi and all,
Danke für den Hinweis.
Zylinder wurde vor 1500km neu gebohrt und mit 0,25 Ü Kolben bestückt. Ventile habe ich gleichzeitig neu eingeschliffen, sah alles gut aus. Das Ventilspiel habe ich bei 700km eingestellt nach Kolbenwechsel während ich das Öl gewechselt habe und bei 1300km nochmals kontrolliert und Feineinstellung vorgenommen. Bei den Auslassventilen habe ich es so eingestellt das ich grade so das 0,10Blatt durchbekomme (eventuell ein Tick zu stramm?), um die Einlassventile mach ich mir weniger sorgen hier wie vorgeschrieben 0,05 Luft gegeben.

Laufbuchse und Schliff nach 1500km immer noch i.o. Leichte Rußablagerung auf dem Kolben.

Gestern den Vergaser nochmal vorgenommen. Aircut Ventil war technisch i.O wird bei Zeit getauscht. Nadeldüse sah sehr verschlissen aus als ich alt und neu miteinander verglichen habe. Ich denke es könnte der Fehler gewesen sein. Nadel dritte Kerbe von Oben wieder eingehängt und eine neue 155er Düse eingebaut. Ich kümmere mich gleich um einen neuen Benzinschlauch besorgen (alter Abgerissen beim abziehen) und probieren Standgas ist jetzt komplett draußen und LLGE-Schraube auf 2,5 Umdrehungen draussen.


Ich melde mich wieder


Danke Danke Danke
und Gruß
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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Axelsander » 10. Juni 2018, 17:47

Hallo liebes Forum!
Grade eine Proberunde gedreht und versucht den Bock bestmöglich einzustellen. Es lag tatsächlich an der Nadeldüse, welche augenscheinlich komplett verschlissen war. Den Vergaser habe ich dann nach WHB-Vorgaben zusammengebaut und eingestellt und das Problem hat sich nun gelöst. Xl läuft gut in allen Lebenslagen, die Motorcharakteristik ist nun weicher und bestimmte Vibrationen in verschiedenen Drehzahlen, haben sich minimiert.

Das ZK-Bild ist i.O..
Im Schiebe und teillastbedtrieb ist nun um einiges flüßiger vom Gefühl her.

Alles weitere ist Feinjustierung, ansonsten, habe ich ja nun genug Kerben und Gewindegänge um nachzuregulieren.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die tatkräftige Unterstützung liebe Gemeinde!

Ich habe mal wieder viel gelernt und erfreue mich nun wieder an paar ruckelfreie Ausritte.

Gruß
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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Gunnar_HH » 10. Juni 2018, 22:07

Uups, jetzt komme ich zu spät. Hier noch mal ein Bild, das sich bei meinen Nadeln ergeben hat.
Kannst es ja mal vergleichen. Interessant wären dann auch, was passiert, wenn du jetzt die Nadel in die Düsen fallen lässt, wie tief sie dann herein geht. Dann hast du genau das passende Zusammenspiel von Düse und Nadel.
Es freut mich, dass bei dir jetzt passt.

Gruß Gunnar
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Re: Zu Fett im Schiebebetrieb / Teillast

Beitrag von Dominik » 11. Juni 2018, 11:43

... und das Problem hat sich nun gelöst.
Schön zu hören!

Viel Spaß beim Fahren,
Dominik

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