Limaregler

Fragen wie z.B: Paßt die Gabel der R an die S?

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Dominik
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Beitrag von Dominik »

Wie definierst du wasserdicht, vibrationsfest, etc.?
Es gibt bei den XT-Fahrern offensichtlich einen Haufen Leute, die den Regler eingebaut haben und ihn seit vier Jahren geil finden. Das ist für den Moment meine Definition von "der Regler ist wasserdicht, vibrationsfest, etc." .

Du findest den Regler nicht gut. Das hast du laut und deutlich gesagt und jeder hat es gehört. Ich finde, jetzt dürfen wir uns auch einmal mit den restlichen Aspekten des Reglers beschäftigen.

Friedliche Grüße,
Dominik
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timundstruppi
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Beitrag von timundstruppi »

Dann können wir ja bei der Intergration des Regler weitermachen...und das andere gesagt sein lassen.

Ebenso freundliche Grüße
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elric
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Beitrag von elric »

Ist ja wirklich ein echter Dauerbrenner, das Thema XLS und 12 Volt!

Der Roebi-Regler ist darauf ausgelegt, aus einer Spule mit Mittenanzapfung (denn eine solche hat die XT) das Optimum heraus zu holen und schafft dieses offenbar auch. Das macht diesen Regler aber nicht automatisch dafür geeignet, auch eine XLS optimal zu bedienen.

Besser finde ich es, die Gegebenheiten der XLS zu nutzen, sprich die beiden stromerzeugenden Spulen voneinander getrennt zu halten und auch getrennt zu regeln.
Für den Lichtstromkreis bedeutet das: Es wird ein Spannungsbegrenzer benötigt.
Für den Batteriestromkreis brauchen wir hingegen einen Ladestromregler.

Beide Baugruppen kann man einzeln einsetzen (wie bei der XLR), aber es gibt sie auch zusammen in einem Gehäuse. Vorschläge hierfür finden sich unter http://www.motelek.net/schema/spannung/ , einsetzbar sind grundsätzlich alle, die als "Spannungs und Laderegler für zwei getrennte Energiequellen" bezeicnet werden, z.B. ein Shindengen SH610C-12 unter http://www.motelek.net/schema/spannung/ ... inout3.png . Billige Chinanachbauten findet man in der Bucht, wenn man nach dem Fahrzeugtyp fahndet, z.B. Peugeot SV 125. Was diese Billigteile auf Dauer aushalten können, kann ich nicht beurteilen, aber einen halbstündigen Probebetrieb hat so ein Teil an meiner XL250S überlebt.

Mein Favorit ist aber der R54 von Firma Vape. Er stammt aus einer 12 Volt Simson, ist im gutsortierten Ostmopedhandel erhältlich, z.B. hier http://www.mopedersatzteil.de/Elektrik/ ... 11053.html zu einem akzeptablen Preis von etwas über 30 Euronen. Er schien mir der leistungsstärkste seiner Art zu sein (angeblich verdaut er bis zu 200 Watt) und bildet daher die Basis meines Umbaus, den ich letztes Jahr durchgeführt habe.

Um einen der beiden genannten Regler einzusetzen, bedarf es nur einer entscheidenden Beschaltungsänderung der Lichtmaschine: Auch die Batterieladespule, im Originalen massefrei, muss einseitig an Masse angeschlossen werden. Dieses kann innerhalb der Lichtmaschine erfolgen wie bei der Lichtspule auch, zwingend notwendig ist das nicht. Ich habe den Masseanschluss außerhalb realisiert. Welcher Anschluss, so scheints, ist egal; zumindest habe ich messtechnisch keinen Unterschied festellen können. Ich habe mich daher für den gelben Anschlussdraht entschieden.

Die Beschaltung des Reglers ergibt sich aus http://www.motelek.net/schema/spannung/ ... inout4.png , das Ergebnis, so finde ich, ist durchaus zufriedenstellend. H4 55/60 Watt kann man im Scheinwerfer haben, wenn man mit einer leicht schwächeren Lichtausbeute bei niedrigen Umdregungen leben kann. Da ich viel Stadtverkehr fahre, ziehe ich allerdings die 40/45 Watt-Variante vor. Ich habe Rück- und Standlicht in den Batteriestromkreis geschaltet, beide werden bei ca 1200 U/min bereits vollversorgt, darüber hinaus fließt ein zunehmender Ladestrom bis maximal ca 2 A.

Ich kann mit dem Ergebnis gut leben, werde mich aber demnächst noch an einer Umwicklung der Lichtspule speziell für H4 55/60 Watt versuchen, damit sich der H4-Reflektor auch wirklich lohnt.

In der Hoffnung, etwas Nützliches beigetragen zu haben...

Gruss

Matthias
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Dominik
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Beitrag von Dominik »

In der Hoffnung, etwas Nützliches beigetragen zu haben...
Ich finde, das klingt extrem nützlich, was du da schreibst. Allerdings bin ich auch sehr leicht zu beeindrucken, weil ich eh nix verstehe :cry: .

Ich glaube, ich werde die Gelegenheit nutzen, um mir endlich einmal "Carl Hertweck: Der Kupferwurm" einzuverleiben. Vielleicht kapiere ich dann etwas mehr und verstehe wenigstens die Unterschiede zwischen XL-S, XL-R und XT-Lichtmaschine.

Jetzt aber noch eine Laienfrage: Machst du denn mit dem Peugeot- oder VAPE-Regler (der übrigens bei Simson-Fahrern über einen ausgezeichneten Ruf verfügt) auch 12 Volt aus den ursprünglich vorhandenen 6 Volt? Mir ist das irgendwie alles noch schleierhaft ...

Viele Grüße,
Dominik
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hiha
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Beitrag von hiha »

elric hat geschrieben:Der Roebi-Regler ist darauf ausgelegt, aus einer Spule mit Mittenanzapfung (denn eine solche hat die XT) das Optimum heraus zu holen
Die Mittenanzapfung wird nur dann genutzt, wenn das Licht mit dem Schlüsselschalter ausgeschaltet ist. Also gar nie.
Es wird ein Spannungsbegrenzer benötigt. Für den Batteriestromkreis brauchen wir hingegen einen Ladestromregler.
Bleiakkus werden mit Konstantspannung geladen. Du brauchst also nur einen Spannungsregler, der die Netzspannung auf max 14,4V hält, um sowohl die Batterie zu laden, als auch das Licht zu versorgen. Was Anderes machen die Moped/Scooterregler auch nicht. Ausnahme ist scheinbar tatsächlich die XL/R, die versorgt das Licht mit Wechselspannung und hat dafür einen eigenen Regler/Begrenzer

Gruß
Hans
elric
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Beitrag von elric »

Hallo, Dominik

im Prinzip ist es ganz einfach. Nicht der Regler erzeugt die 12 Volt, sondern die Belastung der Lichtmaschine.
Unsere Xls haben eine sogenannte permanenterregte Lichtmaschine, d.h. im umlaufenden Polrad sind Dauer (Permanent-)magnete eingearbeitet und die andauernde Ummagnetisierung der Spulen sorgt für die Erzeugung des (Wechsel-)stroms. Wenig im Standgas, viel bei hohen Drehzahlen.
Im Gegensatz zu einer Haushaltssteckdose, die unabhängig von der angeschlossen Last die Netzspannung von 230 Volt hält (natürlich im Rahmen der Grenzen, die der Sicherungsautomat vorgibt) und damit eine nahezu ideale Spannungsquelle darstellt, ist eine permanenterregte Lima im elektrotechnischem Sinne eine Stromquelle, d.h. die erzeugte Stromstärke ist die Ausgangsbasis.
Die Spannung, die man messen kann, wird von der angeschlossenen Last bzw. derem Widerstand und dem sie durchfließenden Strom bestimmt. Hast Du keine Last angeschlossen, so erhälst Du die sog. Leerlaufspannung, die um ein Vielfaches höher liegt als die Nennspannung und nur von dem Innenwiderstand der Spule begrenzt wird. In einem ungeregeltem Stromkreis wie dem Lichtstromkreis muss man diese Leelaufspannung mit der passenden Belastung "niederwürgen". Eben die altbekannte 6 V 35/35 Watt Birne (und ggfs. Rücklicht und was sonst im Laufe der Baujahre noch hinzugeschaltet wurde). Hierfür und genau hierfür wurde die Lichtspule designt.

Das ändert sich, wenn man eine 12 Volt Last in diesem Stromkreis anschließt. Hat eine 6 Volt 35 Watt- Birne einen Widerstand von etwas über 1 Ohm (bei Nennspannung 6 Volt), so hat eine 12 Volt 60 Watt-Birne einen Widerstand von 2,4 Ohm (bei Nennspannung 12 Volt), d.h es stellt sich ein neues Gleichgewicht bei deutlich höherer Spannung ein. Da die Spule hierfür nicht ausgelegt wurde (Stichwort: Impedanz) , steigt die Spannung ab einer bestimmten Drehzahl ( die hoch genug ist, um mehr als den Nennstrom der Last zu erzeugen) rapide an und muss begrenzt werden, eben mit Hilfe des Spannungsbegrenzers.
Nicht viel anders sieht es im Batteriestromkreis aus. Vereinfacht ausgedrückt erhälst Du die verdoppelte Spannung bei halbiertem Strom.

P.S Der alte Hertweck hatte es wirklich drauf und, um vielleicht endlich mal mit diesem Märchen aufzuräumen: im Kupferwurm steht auch, warum man eine permanenterregte Lichtmaschine durch eine zu hohe Last nicht zerstören kann...

Gruss

Matthias
Hein Blöd
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Beitrag von Hein Blöd »

Die elektrische Leistung erhöht sich dadurch je nach Drehzahl auf über 100 W (!).

----> heißst es auf dieser i net seite !

wow , 100w , das ist nicht grad viel ! fernlicht und heizgriffe , dass wird schon knapp sein , und die lima ist eigentlich nicht dafür gedacht 12v zu krubeln,

was darf das ding den kosten?
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elric
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Beitrag von elric »

Hallo, Hans

was die XT anbelangt, so kennst Du Dich damit zweifellos besser aus als ich. Mir ging es nur darum, dass der Roebi-Regler vielleicht nicht die beste Wahl für die XL ist, weil sich die Limas nun mal unterscheiden.

Hinsichtlich der Moped/Scooterregler stimme ich mit Dir nicht überein. Es gibt es viele Kleingefährte mit eher schwachbrüstigen Lichtmaschinen, die den Hauptscheinwerfer mit Wechselstrom (wegen der Schwachbrüstigkeit) betreiben und einen separaten Batteriestromkreis haben. Sie haben entweder einen Regler wie den von mir beschriebenen oder einen mit Sense-Messeingang (meist für Einfach-Spulen mit Mittenanzapfung).

Ich möchte den Hauptscheinwerfer weiterhin und exklusiv von seiner eigenen Spule mit Wechselstrom versorgen und der Batteriestromkreis wird von der anderen, der Batterieladespule bedient, sprich: 2 voneinander getrennte Spulen, 2 voneinder getrennte Stromkreise und 2 Regler. Dieses erfüllt der von mir genutzte 2in1 Regler; er bedient beide Stromkreise.

Beispielhaft für diesen Reglertyp ist hier der Schaltplan eines Malaguti-Reglers, den man auch in einer XL verwenden könnte: http://www.motelek.net/schema/spannung/malaguti.png . Man erkennt hier sehr schön die Trennung der beiden Stromkreise. Die obere Hälfte begrenzt die negative Phase des Lichtankers, um die gewünschte Spannung für den Hauptscheinwerfer zu (er)halten. Die untere Hälfte ist der Ladestromregler; er gewinnt den Ladestrom aus der positiven Halbwelle der Batterieladespule. Simpel, preiswert und seit mehr als 15 Jahren bewährt.

Tatsächlich ist mir nur ein Regler bekannt, der zwei Stromkreise mit einer einzigen Regelstufe bedienen kann. http://www.ih-es.de/xt-regler.htm Der sogenannte HiHa-Regler....

Gruss

Matthias
omagott
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Beitrag von omagott »

Wenn man dem blauen Kästchen aus dem HiHa Link jetzt nach angewöhnt bei 8-9V am Birnchen kurzzuschließen statt bei 14 Volt an der Batterie dann ist man das Problem mit den durchgeknallten Birnchen bei der S los. Z-Dioden gibts ja in enger Stufung.

Gruß,
die Oma
Hammer: Werkzeug, das sich aus einer primitiven Schlagwaffe entwickelt hat. Der Hammer wird als wünschelrutenähnliches Gerät genutzt, um das teuerste Teil zu finden das in der Umgebung des Teils liegt welches man eigentlich treffen wollte.
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volkerxl
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Beitrag von volkerxl »

... na na na.... da habt ihr gerade noch mal die kurve bekommen.... :argue: :verweis:
jungs bleibt weiter schön cool.
unterschiedliche meinungen sind gut, hier im forum gewollt und erwünscht.
doch bitte ich um den richtigen ton, sonst :fight:

und das betrifft zumindest in diesem tread nicht nur einen beitragschreiber :verweis:

ich möchte das es hier :knuddel: bleibt
webmaster XL 500.de
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Der_Immerschraub

Beitrag von Der_Immerschraub »

wir haben uns doch alle lieb :D :D :D :D :D :love: :love: :love: :love: :love:
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hiha
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Beitrag von hiha »

elric hat geschrieben: Tatsächlich ist mir nur ein Regler bekannt, der zwei Stromkreise mit einer einzigen Regelstufe bedienen kann. http://www.ih-es.de/xt-regler.htm Der sogenannte HiHa-Regler...
Das ist der Schaltplan (ohne Gewähr) eines gehackten original-XT6V-Reglers. Der Hiha-Regler ist Geschichte. Ausserdem sollte ich diese Files entfernen, da sie sich als teilweise fehlerhaft rausgestellt haben. Verlinkt hab ich sie schon lang nicht mehr.

Gruß
Hans
Merzenich962
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Beitrag von Merzenich962 »

Hallo elric, und die ganze Gemeinde,

Ich hab mal die Lichtkreis-Lichtmaschine durchgerechnet (XL500R):

Drei Angaben hatte ich als Anhaltspunkt :

Punkt a.) Bei 1.000/min hatte ich ohne jede Regelung an einer zuvor zu Hause gemessenen H4-12Volt-60W-Birne eine Spannung von 16,0 V AC rms bei 133 Hz.

Punkt b.) Die im Forum gehandelte Information, das die Lichtmaschine 196 Watt bei 5.000/min haben soll.

Punkt c.) Der Spulendraht soll 9,5 m lang sein und einen Durchmesser von 0,8mm haben.

Meine Kalkulationen passen haargenau dazu :
Ich habe anhand von Punkt a.) die Inpedanz (auch Innenwiderstand genannt) berechnet Z² = R² + ω²L².

R = 0,345 Ω und L = 4,218 mH
Damit nicht lange rungerechnet werden muß, hier die Aufstellung

Drehzahl-- U-ind-- InnenWiderstand
1.000 ---- 35,0 V ----- 3,55 Ω
2.000 ---- 70,0 V ----- 7,08 Ω
3.000 --- 105,0 V --- 10,61 Ω
4.000 --- 140,0 V --- 14,14 Ω
5.000 --- 175,0 V --- 17,67 Ω
6.000 --- 210,0 V --- 21,21 Ω
7.000 --- 245,0 V --- 24,74 Ω
8.000 --- 280,0 V --- 28,27 Ω

Damit ergibt sich tatsächlich eine Leistung von 196 W bei 5.000/min bei einer Belastung von 2,65 Ω (H4-60W-Abblenlicht bei 12,6 V) : Allerdings bei einer Spannung von 22,8 V AC an der H4-Fassung.

Dafür ist dann der Regler zuständig. Ich versuche gerade einen (ich habe 3 Stk.) 08/15-Rollerregler mit Vorwiderstand dafür einzusetzen. Ich werde, wenn es Sinn macht, darüber zu berichten.

Ich hoffe etwas zur Aufklärung beigetragen zu haben.

mfg Hans-Thomas
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timundstruppi
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Beitrag von timundstruppi »

Gut, ich stimme deiner Näherung erster Ordnung für die Lichtmaschine zu und habe bei den Eingangsparametern, die ich aber nicht messtechnisch verifiziert habe, die gleichen Ergebnisse errechnet.
Schön, Omega kennen aber die meisten hier nicht, Es ist 2 Pi mal Drehzahl pro Sekunde. Dann ergibt sich eine Polzahl von 8. Hast du die Signale mal oszillografisiert? Sind die zeitlichen Abstände der Spitzenwerte pro Undrehung äquidistant oder haben die durch geschickte Anordnung der Magnete im Rotor eine gleichfrequente Schwingung erreicht. Ist egal aber interessant, da ich 12 Einzelspulen zähle. 8 lässt sich nicht gleichförmig verteilen.

Nicht berücksichtigt ist, dass die 196 W wohl nicht auf die eine Limawicklung bezogen ist. Die Zündanlage braucht wohl auch mindestens 15W. Der Ladekreis liefert etwa 5,5A bei 8000 UpM. Also fehlen noch mal 80W.
Gut dann sollte die Berechnung noch mal durchgeführt werden mit 100W.

Soweit so gut, nun habe ich mal eben 2 Seiten A5 Gleichung mit Lösungsweg aufgestellt, um es per Formel zu berechnen.
Erste Lösung, die 196 W genommen und Rechnung durchgezogen. Es kommt eine Bi-quadratische Gleichung heraus. Übung für mich mit der PQ-Formel, da meine älteste es auch in der Schule hat. Ergebnis U=20V bei etwa 10A. Ergibt auch etwa 196W.
Nun habe ich die 100W mal eingesetzt und Spannungen von 10V raus. Aha. die Daten für das hochrechnen basieren auf den 196 W oder woher kommen die 175V bei 5000 UPM??, dann würde L auch nicht stimmen.
Die 20V klingen aber richtig. Leider ist der Lichtregler ein Parallelregler, der ordentlich Leistung in Wärme umsetzt. Ein Längsregler wäre besser. Nur man hat dann bei niedrigen Drehzahlen eben eine zu geringe Spannung durch den Spannungsfall über dem Regler. Es ist halt eine ungeregelte Wechselstrom Lima.

Es wäre toll, wenn du die echten Spannungen gemessen hättest bei 1000 und 5000 UPM einmal ohne Last und einmal mit ggf . zwei H4-Birnen. (Oder kurz beide Fäden bei eine H4-Birne benutzen). Dann U und I messen und ich könnte rechnen, was mir Spaß bringt.
Dann noch mal alles für die XLS und dann den richtigen Regler für die 6V-Teelicht Fraktion bauen (aber ich nicht) :twisted:
Gruß TW
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Beitrag von Shion »

Hihi^^

Da basteln sie wieder an einem Weg mehr Licht an die XL zu bringen^^
Ich verfolge dass hier mal weiter, klingt ja vielversprechend^^
"Wir bauen das jetzt ein!!"
"Dein Mopped ist kaputt - die verliert ÖL am Kopf" - "Das muss so, du Spinner..." xD
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