CO & co.
Moderator: Kristian
CO & co.
Hallo Gemeinde,
jetzt hatte ich mich ja soo gefreut, dass die Mühle nach Jahren Stillstands einfach so lief. Leider tat sie das nur, bis der Motor heiß gelaufen war, dann änderte sich die Drehzahl von "gefühlter Lanz in Kreissäge". War mir zunächst garnicht aufgefallen, da ich den Motor nie soo heiß hatte werden lassen. Nach einigen "falschen" Ansätzen zur Fehlerbehebung, wie Suchen eines Fehlluftlecks, Verbau eines überholten und geschallten Vergasers, machte mich ein Kumpel darauf aufmerksam, dass der Motor möglicherweise schlicht abmagert. Stimmte der Tipp! Also Leerlaufgemischschraube zwei! Umdrehungen raus (insgesamt ca. 4!) und der Motor lief rund.
Wir haben dann noch den CO Gehalt im Abgas gemessen: Dümpelt bei ca. 3% rum und geht nicht über 5% nach kräftigem Gasstoss.
Frage 1: hat jemand Erfahrungswerte für den CO-Gehalt des Abgases für die Xl im Originalzustand, o.k. Krümmerbleche mal ausgeschlossen.
Dann ist uns nochwas aufgefallen: Krad auf Seitenständer CO-Gehalt stabil. Aufrichten des Krads, keinerlei Änderung der Drehzahl, aber CO-Gehalt sinkt zeitverzögert und Motor stirbt plötzlich ab. Umgekehrt das gleiche Spiel. Hätte ich beim besten Willen nicht hören können, Drehzahl blieb bis zum Absterben wie gesagt konstant.
Wir haben mal auf eine nicht ganz korrekt eingestellte Schwwimmerhöhe getippt, oder,
Frage2: Hat jemand eine andere Idee?
beste grüsse
peterb
p.s. das mopped hat übrigens mittlerweile mängelfreien TÜV. Der ing. war ganz entspannt und hat mir abgekauft, dass ich das mit der CO-Einstellung hinbekommen würde. War ja bereits vor der Messung meine Vermutung und Erklärung dafür, dass ihm das Moped bei der Bremstestfahrt abgestorben war.
jetzt hatte ich mich ja soo gefreut, dass die Mühle nach Jahren Stillstands einfach so lief. Leider tat sie das nur, bis der Motor heiß gelaufen war, dann änderte sich die Drehzahl von "gefühlter Lanz in Kreissäge". War mir zunächst garnicht aufgefallen, da ich den Motor nie soo heiß hatte werden lassen. Nach einigen "falschen" Ansätzen zur Fehlerbehebung, wie Suchen eines Fehlluftlecks, Verbau eines überholten und geschallten Vergasers, machte mich ein Kumpel darauf aufmerksam, dass der Motor möglicherweise schlicht abmagert. Stimmte der Tipp! Also Leerlaufgemischschraube zwei! Umdrehungen raus (insgesamt ca. 4!) und der Motor lief rund.
Wir haben dann noch den CO Gehalt im Abgas gemessen: Dümpelt bei ca. 3% rum und geht nicht über 5% nach kräftigem Gasstoss.
Frage 1: hat jemand Erfahrungswerte für den CO-Gehalt des Abgases für die Xl im Originalzustand, o.k. Krümmerbleche mal ausgeschlossen.
Dann ist uns nochwas aufgefallen: Krad auf Seitenständer CO-Gehalt stabil. Aufrichten des Krads, keinerlei Änderung der Drehzahl, aber CO-Gehalt sinkt zeitverzögert und Motor stirbt plötzlich ab. Umgekehrt das gleiche Spiel. Hätte ich beim besten Willen nicht hören können, Drehzahl blieb bis zum Absterben wie gesagt konstant.
Wir haben mal auf eine nicht ganz korrekt eingestellte Schwwimmerhöhe getippt, oder,
Frage2: Hat jemand eine andere Idee?
beste grüsse
peterb
p.s. das mopped hat übrigens mittlerweile mängelfreien TÜV. Der ing. war ganz entspannt und hat mir abgekauft, dass ich das mit der CO-Einstellung hinbekommen würde. War ja bereits vor der Messung meine Vermutung und Erklärung dafür, dass ihm das Moped bei der Bremstestfahrt abgestorben war.
Nee, nee,
macht der TÜV nicht. War nur meine Erklärung für den guten Mann, warum ihm das Mopped abgesoffen ist. War halt nur ne Vermutung, die sich nach anschließender Messung (daheim), als korrekt herausstellte.
Das Möpi ist nach Rausdrehen der Schraube absolut fahrbar und das "kreissägen" ist auch weg.
Erfahrungswerte würden mich halt interessieren, weil ich von der Drehzahl her nichts hören kann und mich an eine gute Einstellung herantasten muss. Da könnte der CO-Tester schon helfen... ohne dauernd die Kerze analysieren zu müssen.
Und dann nervt am meisten noch Problem zu Frage2: Das plötzliche Absaufen im Leerlauf mit Helm aufm Kopp ist ziemlich blöd. Ich hab mir irgenwie angewöhnt die XL ohne Helm anzutreten, um zu hören, was der Motor für Geräusche macht. Man weiß dann schon vor dem kompletten Durchtreten, ob er laufen wird, oder nicht. Oder geht dir das anders?
beste grüße
peterb
macht der TÜV nicht. War nur meine Erklärung für den guten Mann, warum ihm das Mopped abgesoffen ist. War halt nur ne Vermutung, die sich nach anschließender Messung (daheim), als korrekt herausstellte.
Das Möpi ist nach Rausdrehen der Schraube absolut fahrbar und das "kreissägen" ist auch weg.
Erfahrungswerte würden mich halt interessieren, weil ich von der Drehzahl her nichts hören kann und mich an eine gute Einstellung herantasten muss. Da könnte der CO-Tester schon helfen... ohne dauernd die Kerze analysieren zu müssen.
Und dann nervt am meisten noch Problem zu Frage2: Das plötzliche Absaufen im Leerlauf mit Helm aufm Kopp ist ziemlich blöd. Ich hab mir irgenwie angewöhnt die XL ohne Helm anzutreten, um zu hören, was der Motor für Geräusche macht. Man weiß dann schon vor dem kompletten Durchtreten, ob er laufen wird, oder nicht. Oder geht dir das anders?
beste grüße
peterb
@ rainer
ja, das klingt plausibel mit dem hängenden schwimmer. Kann nur leider nicht ergründen, ob das so ist. habe neues schwimmernadelventil gg. altes zurückgetauscht, gängigkeit des schwimmers und der achse mehrmals getestet, diese eigenartige rosette um die hauptdüse weggelassen - kannst dirs denken: kein erfolg. ferndiagnose sicher noch schwieriger. drück mir mal die daumen, dass ichs noch finden werde. An die Düse, bzw. das verbauen eines S-Vergaser hatte ich auch schon gedacht - an schlechteres ansprechverhalten der S im vergleich zur R kann ich mich trotz der fehlenden beschleunigerpumpe nicht erinnern.
@ all
hat denn keiner einen vernünftigen erfahrungswert, wie fett in CO% ich den motor einstellen kann?
ich denke mir als laie jetzt mal, dass ich mir ein mageres gemisch mit 300tel hohnung schon garnicht leisten kann und werde den motor die nächsten kilometer noch fetter stellen und dann lieber mal ein bis zwei neue kerzen verbauen, wenn die nicht mehr mitspielen. die ersten ca. 1000 km hat der motor jetzt überstanden...
besten dank und beste grüße
peterb
ja, das klingt plausibel mit dem hängenden schwimmer. Kann nur leider nicht ergründen, ob das so ist. habe neues schwimmernadelventil gg. altes zurückgetauscht, gängigkeit des schwimmers und der achse mehrmals getestet, diese eigenartige rosette um die hauptdüse weggelassen - kannst dirs denken: kein erfolg. ferndiagnose sicher noch schwieriger. drück mir mal die daumen, dass ichs noch finden werde. An die Düse, bzw. das verbauen eines S-Vergaser hatte ich auch schon gedacht - an schlechteres ansprechverhalten der S im vergleich zur R kann ich mich trotz der fehlenden beschleunigerpumpe nicht erinnern.
@ all
hat denn keiner einen vernünftigen erfahrungswert, wie fett in CO% ich den motor einstellen kann?
ich denke mir als laie jetzt mal, dass ich mir ein mageres gemisch mit 300tel hohnung schon garnicht leisten kann und werde den motor die nächsten kilometer noch fetter stellen und dann lieber mal ein bis zwei neue kerzen verbauen, wenn die nicht mehr mitspielen. die ersten ca. 1000 km hat der motor jetzt überstanden...
besten dank und beste grüße
peterb
Erfahrungsgemäß machst du nix falsch, wenn du dich an die Standardeinstellung im WHB hältst (CO² Schraube reindrehen bis sie leicht aufsitzt und dann ca. zwei (?) Umdrehungen raus). Der Motor läuft dann nicht zu mager und geht auch nicht fest.
Rainer ist meiner bescheidenen Meinung nach schon auf der richtigen Spur. Die Symptome klingen irgendwie mehr nach einem mechanischen Defekt im Vergaser als nach schlechter Einstellung.
Viel mehr fällt mir da jetzt auch nicht zu ein
.
Viele Grüße,
Dominik
Rainer ist meiner bescheidenen Meinung nach schon auf der richtigen Spur. Die Symptome klingen irgendwie mehr nach einem mechanischen Defekt im Vergaser als nach schlechter Einstellung.
Viel mehr fällt mir da jetzt auch nicht zu ein
Viele Grüße,
Dominik
Hi Dominik,
danke für die Anteilnahme. Der verbaute, überholte (geschallte Vergaser) macht einen guten mechanischen Eindruck, der Schieber geht butterweich, setzt mit sattem Klack unten auf, wenn man den Gasgriff loslässt ...
Bei der CO-Schraube bin ich bei nahezu 4 Umdrehungen jetzt, wie gesagt. Roundabout 3% CO. Denke mal, dass zumindest der gemessene Wert o.k. ist.
Das "Absaufen" nach Kippen kündigt sich nicht durch eine Änderung der Drehzahl an, die man ja hören könnte. Lediglich der CO-Gehalt bricht zusammen und dann ists aus des Ding. Zündung, Zündspule etc. schließe ich mal aus, weil es keinerlei Fehlzündungen oder Assetzer im Fahrbetrieb gibt. Ich bleibe dran und werde berichten. Nächste Massnahme: Schwimmerhöhe mal etwas unter das Werksmass setzten: Wenn der Versager dann nicht überläuft, könnte das vielleicht was bringen?
Bin hoffentlich nicht zu anspruchsvoll an die alte Technik, aber ein sauberer Leerlauf sollte doch drin sein! Ging ja die letzten 100.000 mit diesen Mühlen auch, oder habe ich da verklärte Erinnerungen?
Beste Grüsse
peterb
danke für die Anteilnahme. Der verbaute, überholte (geschallte Vergaser) macht einen guten mechanischen Eindruck, der Schieber geht butterweich, setzt mit sattem Klack unten auf, wenn man den Gasgriff loslässt ...
Bei der CO-Schraube bin ich bei nahezu 4 Umdrehungen jetzt, wie gesagt. Roundabout 3% CO. Denke mal, dass zumindest der gemessene Wert o.k. ist.
Das "Absaufen" nach Kippen kündigt sich nicht durch eine Änderung der Drehzahl an, die man ja hören könnte. Lediglich der CO-Gehalt bricht zusammen und dann ists aus des Ding. Zündung, Zündspule etc. schließe ich mal aus, weil es keinerlei Fehlzündungen oder Assetzer im Fahrbetrieb gibt. Ich bleibe dran und werde berichten. Nächste Massnahme: Schwimmerhöhe mal etwas unter das Werksmass setzten: Wenn der Versager dann nicht überläuft, könnte das vielleicht was bringen?
Bin hoffentlich nicht zu anspruchsvoll an die alte Technik, aber ein sauberer Leerlauf sollte doch drin sein! Ging ja die letzten 100.000 mit diesen Mühlen auch, oder habe ich da verklärte Erinnerungen?
Beste Grüsse
peterb
Hallo,
Hast Du schon mal versucht den Leerlauf nach Gehör (höchste Drehzahl) einzustellen?
Grüße,
musashi
Durchsichtigen Schlauch anstatt des Ablaßschlauchs aufstopseln und nach oben binden. Damit wird der Kraftstoffstand in der Schwimmerkammer sichtbar.PeterB hat geschrieben: ...klingt plausibel mit dem hängenden schwimmer. Kann nur leider nicht ergründen, ob das so ist.
Hast Du schon mal versucht den Leerlauf nach Gehör (höchste Drehzahl) einzustellen?
Grüße,
musashi
Hey musashi,
die möglichkeit einen vergaser mit einer wasserwaage einzustellen hatte ich für einen scherz gehalten. Du erklärst mir mir jetzt, dass das durchaus geht. Danke!!! Klarer fall von: "Nachdenken ist hilfreich"!
Ja, ich hatte den versager zunächst nach gehör eingestellt, war nur etwas verunsichert, als ich die CO-Schraube immer weiter über die Werksangabe von 2 1/4 U herausdrehen musste, um die kreissäge zu beruhigen. Leerlaufdrehzahl war auch ziemlich hoch, da rändelschraube eingedreht, um den motor überhaupt am leben zu erhalten. Jetzt kommt da ja sprit durch die hauptdüse.
Wie mach ich denn nun weiter, um die leerlaufdrehzahl auf lanz-niveaeu zu bekommen. rändelschraube wieder zurück und CO-Schraube noch weiter raus? die fällt bald raus! eher größere haupdüse verbauen, oder? Nadel hochsetzten?
Der motor macht übrigens im Fahrbetrieb einen vielversprechenden eindruck: der ist jetz schon recht schnell und der will immer schneller, als ich ihm gas geben kann. spricht für mich auch für eine zu kleine hauptdüse. aber eins nach dem anderen.
Das mit der wasserwaage mach ich auf jeden fall!
danke und beste grüße
peterb
die möglichkeit einen vergaser mit einer wasserwaage einzustellen hatte ich für einen scherz gehalten. Du erklärst mir mir jetzt, dass das durchaus geht. Danke!!! Klarer fall von: "Nachdenken ist hilfreich"!
Ja, ich hatte den versager zunächst nach gehör eingestellt, war nur etwas verunsichert, als ich die CO-Schraube immer weiter über die Werksangabe von 2 1/4 U herausdrehen musste, um die kreissäge zu beruhigen. Leerlaufdrehzahl war auch ziemlich hoch, da rändelschraube eingedreht, um den motor überhaupt am leben zu erhalten. Jetzt kommt da ja sprit durch die hauptdüse.
Wie mach ich denn nun weiter, um die leerlaufdrehzahl auf lanz-niveaeu zu bekommen. rändelschraube wieder zurück und CO-Schraube noch weiter raus? die fällt bald raus! eher größere haupdüse verbauen, oder? Nadel hochsetzten?
Der motor macht übrigens im Fahrbetrieb einen vielversprechenden eindruck: der ist jetz schon recht schnell und der will immer schneller, als ich ihm gas geben kann. spricht für mich auch für eine zu kleine hauptdüse. aber eins nach dem anderen.
Das mit der wasserwaage mach ich auf jeden fall!
danke und beste grüße
peterb
Hi,
also ist vielleicht keine große Hilfe aber hast Du mal nachgesehen ob Du im Gashahn leichtes Spiel hast? Wenn der zu knapp eingestellt ist (also Spielfrei) dann geht der Schieber auch nicht ganz zu. Was auch gelegentlich sein kann (hatten wir alles schon) ist ein verschliessener Bowdenzug. Wenn da ein paar drähte brechen und das an einer blöden stelle passiert dann kann das auch dazu führen das der Schieber nicht ganz Schliesst.
Die Hauptdüse hat mit der LLdz nicht wirklich viel zu tun. Prüfe lieber mal die Peripherie. Kann ja auch sein das sie irgendwo falschluft zieht?
Mal das gute Stück mit irgendwas brennbarem aber nicht allzu agressivem einnebeln (also kein Bremsenreiniger)...Nicht das er irgendwo zwischen Vergaser und Zylinderkopf falsch atmet.
und dann kann es auch noch der gute Choke sein. Hier gleiches Spiel wie mit dem Gaszug (allerdings hab ich ne 600er, da ist das nicht baugleich).
VG
Tom
also ist vielleicht keine große Hilfe aber hast Du mal nachgesehen ob Du im Gashahn leichtes Spiel hast? Wenn der zu knapp eingestellt ist (also Spielfrei) dann geht der Schieber auch nicht ganz zu. Was auch gelegentlich sein kann (hatten wir alles schon) ist ein verschliessener Bowdenzug. Wenn da ein paar drähte brechen und das an einer blöden stelle passiert dann kann das auch dazu führen das der Schieber nicht ganz Schliesst.
Die Hauptdüse hat mit der LLdz nicht wirklich viel zu tun. Prüfe lieber mal die Peripherie. Kann ja auch sein das sie irgendwo falschluft zieht?
Mal das gute Stück mit irgendwas brennbarem aber nicht allzu agressivem einnebeln (also kein Bremsenreiniger)...Nicht das er irgendwo zwischen Vergaser und Zylinderkopf falsch atmet.
und dann kann es auch noch der gute Choke sein. Hier gleiches Spiel wie mit dem Gaszug (allerdings hab ich ne 600er, da ist das nicht baugleich).
VG
Tom
When I was a kid I used to pray every night for a new bicycle.
Then I realised God doesn’t work that way, so I stole one and prayed for forgiveness.
Then I realised God doesn’t work that way, so I stole one and prayed for forgiveness.
Hi Tom,
sachdienliche (auch ironische) Hinweise sind immer willkommen! Wie gesagt, wenn ich den Schieber mit dem Gasgriff plötzlich aus der Spannung bringe, setzt er mit sattem Klack auf. Will sagen, Züge und Mechanik scheinen i.O. - die Drosselarmschraube packt auch. But who knows, werde das nochmal anschauen.
Den Ansaugstutzen habe ich bereits mit neuen O-Ringen - in einer weiteren Verzweiflungstat mit Dichtmasse - und, (selbstverständlich) mit eingeklebten Stehbolzen versehen...
Ja, da überlagern sich wohl mindestens zwei Probleme: Abmagern im Leerlauf bei Kippen und zu wenig Sprit im Fahrbetrieb.
A) Möglicherweise ein träger Schwimmer und
B) wieA)?
Wenn ich über Problem 2 nachdenke, muß ich mir die Funktion der von mir bisher vernachlässigten Beschleunigerpumpe wohl auch noch mal anschauen. Jedenfalls spritzt diese im ausgebauten Zustand des Vergasers
ganz ordentlich.
Danke für die Tipps!
peterb
sachdienliche (auch ironische) Hinweise sind immer willkommen! Wie gesagt, wenn ich den Schieber mit dem Gasgriff plötzlich aus der Spannung bringe, setzt er mit sattem Klack auf. Will sagen, Züge und Mechanik scheinen i.O. - die Drosselarmschraube packt auch. But who knows, werde das nochmal anschauen.
Den Ansaugstutzen habe ich bereits mit neuen O-Ringen - in einer weiteren Verzweiflungstat mit Dichtmasse - und, (selbstverständlich) mit eingeklebten Stehbolzen versehen...
Ja, da überlagern sich wohl mindestens zwei Probleme: Abmagern im Leerlauf bei Kippen und zu wenig Sprit im Fahrbetrieb.
A) Möglicherweise ein träger Schwimmer und
B) wieA)?
Wenn ich über Problem 2 nachdenke, muß ich mir die Funktion der von mir bisher vernachlässigten Beschleunigerpumpe wohl auch noch mal anschauen. Jedenfalls spritzt diese im ausgebauten Zustand des Vergasers
ganz ordentlich.
Danke für die Tipps!
peterb
Ach so,
bevor vergesse zu fragen: Den Schwimmerstand bein R-Vergaser stellt man mit Omas Lieblingswerkzeug (sprich: Hammer) und eventuell Körner ein, indem man den Messingsitz für die Nadeldüse verstellt? Am Schwimmerarm selbst gibts ja im Gegensatzt zu den S-Varianten nix mehr zu verbiegen?
beste grüße
peterb
bevor vergesse zu fragen: Den Schwimmerstand bein R-Vergaser stellt man mit Omas Lieblingswerkzeug (sprich: Hammer) und eventuell Körner ein, indem man den Messingsitz für die Nadeldüse verstellt? Am Schwimmerarm selbst gibts ja im Gegensatzt zu den S-Varianten nix mehr zu verbiegen?
beste grüße
peterb
Hi musashi,
"kreissaege" ist sicher übertrieben! Habe leider keinen Stift in der Nockenwelle und schätze 2 bis 3 kUpM, allerdings sägend= up and down and so on.
Bei zwei Umdrehungen der CO-Schraube sägt der Motor irgendwann hoch, wenn er heiss wird, bei 4 Umdrehungen macht er es nicht mehr und die Rändelschraube kann auch etwas herausgedreht werden. Drehzahl? Schätze, im oberen tausender Bereich Richtung 2 kRpM. Genau da messe ich ca. 3% CO und der Motor läuft gleichmäßig, wenn auch bei diesen "hohen" Touren (bis ich das Motorrad kippe - dann gibt es zwar keine Veränderung der Drehzahl vor dem Absterben, aber ein CO-Abmagern).
Wie die Stellung der Rändelschraube bei 3 % und gleichmäßigem Lauf ist, weiss ich im Moment nicht,
sicher ist es aber keine massive Anhebung des Schiebers.
Ich werde mal versuchen, Deinen Vorschlag gehör- und gefühlstechnisch umzusetzen. Auf was könnte denn ein Absterben bei Drehzahl X/Y vs CO 2/4 hinweisen?
Beste Grüße
peterb
"kreissaege" ist sicher übertrieben! Habe leider keinen Stift in der Nockenwelle und schätze 2 bis 3 kUpM, allerdings sägend= up and down and so on.
Bei zwei Umdrehungen der CO-Schraube sägt der Motor irgendwann hoch, wenn er heiss wird, bei 4 Umdrehungen macht er es nicht mehr und die Rändelschraube kann auch etwas herausgedreht werden. Drehzahl? Schätze, im oberen tausender Bereich Richtung 2 kRpM. Genau da messe ich ca. 3% CO und der Motor läuft gleichmäßig, wenn auch bei diesen "hohen" Touren (bis ich das Motorrad kippe - dann gibt es zwar keine Veränderung der Drehzahl vor dem Absterben, aber ein CO-Abmagern).
Wie die Stellung der Rändelschraube bei 3 % und gleichmäßigem Lauf ist, weiss ich im Moment nicht,
sicher ist es aber keine massive Anhebung des Schiebers.
Ich werde mal versuchen, Deinen Vorschlag gehör- und gefühlstechnisch umzusetzen. Auf was könnte denn ein Absterben bei Drehzahl X/Y vs CO 2/4 hinweisen?
Beste Grüße
peterb
Am besten garnicht, ein zu niedriger Leerlauf und dieses ewige hinübersetzen auf niedrige Drehzahl war was für Langhuber die aus mechanischen Gründen an niedrige Drehzahl gebunden war. Lies: Opas Langhubmotor, in Russland millionenfach bewährt. Die Xl dankt das herumquälen im erhöhten Leerlauf mit mechanischem Verschleiß der nicht sein muß.Wie mach ich denn nun weiter, um die leerlaufdrehzahl auf lanz-niveaeu zu bekommen.
Die XL ist mit ihren 89x80mm schon unterquadratisch und damit ein Motor der Drehzahl mag. Und die 4 Ventile ziehen ja auch erst bei größeren Strömungsgeschwindigkeiten. Weiterhin das ganze Vibrationsgesumse im Motor, für was wenns nicht für die hohe Drehzahl ist?
Und warum das Ding dann nicht dafür hernehmen, wofür es vorgesehen war?
Hast du alle Düsen nochmal rausgehabt? Ist da sicher kein Dreck im System? Spricht was dagegen einfach mal den ganzen Düsenraffel gegen einen Keyster zu tauschen und dann weiter zu sehen? Nochmal zurück zu den Ausgleichsbohrungen, was wenn da eine halb zu ist? Durchpusten kannste, aber was hinterhalb der ungewollten Drosselstelle ankommt ist bestenfalls nicht reproduzierbar und schlimmstenfalls einfach kreuzfalsch. Ultraschallgereinigt und ultraschallgereinigt können 2 Paar Schuhe sein, war der Vergaser "nackt" ale er ins Bad ging, wurden die Kanäle danach ausgeblasen/ ausgespült oder durfte der Dreck da drin wieder antrocknen?
Was macht der Vergaser denn jetzt mit dem Schlauch drauf, stimmt der Schwimmerstand, ja oder nein? Hst Du einen 2ten Vergaser, den Du testweise mal einbauen und dann beobachten kannst?
Das sich mit der Nadel relativ wenig tut hat Dominik auch schon festgestellt, als er seine Xl einstellen wollte. Selbst die geringe Schieberöffnung im Leerlauf deckt den Effekt der Leerlaufnadel schon teilweise zu. Vielleicht sagt er ja auch noch was dazu.
Gruß,
die Oma

