Vergaser

hier findet ihr die besten schraubertipps

Moderator: Kristian

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Jörg
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Vergaser

Beitrag von Jörg »

Hallo Bastelfreunde,
will mal meinen Senf zum Vergaser abgeben, was wie und warum Er nach meinen Erfahrungen nicht läuft.
Zu Bild 1 ist eigentlich nicht viel zu sagen.
Ausser , das es da eine Verbindungsleitung vom Leerlauf zur Gemischregulierschraube gibt, die natürlich auch frei sein muß.
Ich geh da auch schon mal mit Bremsenreiniger bei, nach dem Ultraschallen , aber spüle sofort mit Betrolium oder WD40 nach, damit die agressiven Reiniger da rauskommen.
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Kammer.jpg
Zuletzt geändert von Jörg am 11. März 2019, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Jörg
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Re: Vergaser

Beitrag von Jörg »

Bild 2
hier wird es schon interessanter.
Kanalöffnung hin zur Leerlaufdüse muß natürlich sauber sein, wir von der 2 Zuluftöffnung Leerlaufdüse mit Luft versorgt.Ist quasi ein kleiner Vergaser für den Leerlauf oder Bremsluft fur die Leerlaufdüse, da bin ich noch nicht so sicher.
Ist dieser Kanal dicht, wird es beim Ankicken schon mal eng.
Oben die Unterdruckleitung für das Aircutventil das sich bei starkem Unterdruck öffnet und aus der 4 Aircutzuluftventil zusätzlich in die 1 Luft zur Verfügung stellt um den starken Spritsog aus der Leerlaufdüse magerer zu machen um das Patschen zu verhindern.
Ist das Aircutventil defekt , wird über die Unterdruckleitung unkontrolliert Luft fremdgeleitet, sehr wahrscheinlich eben in diesen Kanal und nicht wie gewollt zur Leerlaufdüse, mit all seinen Folgen.
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Vergaser Aircut.jpg
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Jörg
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Re: Vergaser

Beitrag von Jörg »

Bild 3
Ja, hier wird es schmodderig.
Ist hier der Sud der letzten 30 Jahre drin, geht in der Regel nicht mehr viel.
1Aircutzuluft ist nicht so wichtig, da wenn zu patscht Sie halt ein wenig und es ist egal wenn das Aircutventil kaputt ist.
Die 2 ist da schon wesentlich wichtiger und liegt ja leider auch unten, so das der Dreck da richtig rein kann.
Die 3 ist die Bremsluftdüse für die Hauptdüse. Wie bei der 2 muß die Sauber sein.
Da einfach nur mit Druckluft rein blasen kann dazu führen, das am anderen Ende der Sodder die Minnibohrung an der Hauptdüse verstopft.
Auch nur Ultraschallbaden ohne systematisches gegenspülen mit der Gewissheit, das die Leitungen wirklich frei sind kommt man da nicht wirklich ans Ziel.
Ich hab da einzelne Litze von kaputten Bowdenzügen und stochere da so rum. Mit Doktorspritze und Petrolium spüle ich da durch bis man sieht, das da wirklich was am anderen Ende rauskommt.
4 Spritzdüse Beschleunigerpumpe. Die zwei Rückschlagventiele mit nicht zu viel Druck durchblasen und auf Rückschlagfunktion prüfen.
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Vergaser Bremsluft.jpg
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Jörg
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Re: Vergaser

Beitrag von Jörg »

Wenn ich da irgendwo falsch liege bitte melden dann editiere ich das nach.
Gruß Jörg
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Kristian
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Re: Vergaser

Beitrag von Kristian »

Klasse!
Danke Dir für die gute Beschreibung und hilfreichen Fotos!!!
Bub, bub, bub...
trailkai
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Re: Vergaser

Beitrag von trailkai »

Super, Vielen Dank.
sailor_max
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Re: Vergaser

Beitrag von sailor_max »

So ein Mist, jetzt heißt es am WE also doch Vergaser nochmals komplett zerlegen und feinputzen..... :D
Vielen Dank für die Infos / Fotos!!!
Matthias
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Gunnar_HH
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Re: Vergaser

Beitrag von Gunnar_HH »

Kontrollen am Vergaser:
Welche Kontrollen sollte man vornehmen, um einen Vergaser noch vor Einbau und Betrieb zu überprüfen. Situation: Unbekannter Vergaser oder Teile verbaut unbekannter Herkunft, bei denen man nicht wissen kann, ob sie maßhaltig sind.
Jörg hatte es in seinem Beitrag gut beschrieben wie ein Vergaser zu reinigen und die Kanäle zu prüfen sind. Hier Teil 2 der Kontrollen. Viel Spaß beim Lesen. Am Ende noch eine generelle Fehlersuche zu Vergaserproblemen von Forumsmitglied "Husky".
Als Anhang diesen Text mit vielen Bildern auch als PDF-Datei.
Vergaser-Kontrollen2.pdf
(478.74 KiB) 44-mal heruntergeladen
Kontrolle 1: Schwimmernadelventil
Einbauen und den Vergaser verkehrt herum unter 45° Grad halten so dass der Schwimmer gerade auf das Ventil drückt und es nicht weiter eindrückt. Jetzt sollten die Schwimmerkante/Plastiknaht des Schwimmers exakt parallel zur Kante des Schwimmergehäuses sein, siehe Bild. Sackt der Schwimmer zu weit rein oder steht zu hoch heraus ist das Nadelventil nicht maßhaltig und die Schwimmerkammer hat eine falsche Füllhöhe. Das wird dann nichts: Altes Nadelventil prüfen oder Originalteil von Honda verbauen. Alternativ kann auch im eingebauten Zustand die Füllhöhe mittels eines durchsichtigen Schlauch gemessen werden. Das Level sollte exakt auf der Kante liegen.
Schwimmerhoehe-2.jpg
Kontrolle 2: Leerlaufgemischmengenschraube (sitzt vorne am Vergaser von außen einstellbar)
Diese Schraube wird gerne falsch zusammengebaut oder es sind noch Reste eines alten O-Ring im Kanal. Schraube herausnehmen, mit einem dünnen Draht/Schraubenzieher prüfen, ob noch Gummireste im Kanal sind. Schraube mit Spitze noch oben halten, dann Feder, Metallscheibe und oben drauf der neue O-Ring. Siehe Bild. Dieses Paket etwas nach unten drücken, damit der richtig auf der Nadel sitzt. Jetzt den Vergaser richtig herum halten und die Schraube mit Feder-Scheibe-Ring nach oben hin eindrehen. Bis Anschlag und dann genau 2 Umdrehungen zurück. Minimal halbe Umdrehung mehr oder weniger kann später feinjustiert werden.
LLl_Gemischschraube-Reihefolge-klein.jpg
Kontrolle 3: Zusammenspiel Düsennadel und Nadelstock
Bei Keystersätzen gibt es hier schon einmal Fertigungstoleranzen, die einen Vergaser fast unfahrbar machen. Nadelstock mit dem Hauptdüsenträger einsetzen und darauf achten, das der Nadelstock 3 mm in den Saugtrakt herein ragt. Sicherungsring an mittlerer Kerbe (3 von 5) einsetzen. Nadel von oben in der Nadelstock fallen lassen. Ohne Kraft sollte die Nadel 8 mm über der Kante zum Stehen kommen (obere Kante Nadelstock bis zum Sicherungsring), siehe Bild in PDF-Datei. Dann ist alles gut. Fällt die Nadel bis zum Sicherungsring herein, ist das Gemisch definitiv zu fett - Schlechte Leistung im Mitte und Oben Bereich. Dann anderen Nadelstock und Nadeldüse probieren oder Originalteil von Honda.

Kontrolle 4: Hauptdüse
Die Hauptdüse sollte bei jeder Vergaserinstandsetzung frisch sein. Das spart Sprit und bringt einen exakten Betriebszustand. Hier kann man die Düse auf die Düsennadel fallen lassen und sieht sofort, ob die Düse zu weit geworden ist, siehe Bild in PDF-Datei.

Kontrolle 5: Krummer Schieberheber
Gerne verbiegt sich Schieberheber, wenn es zu einem Rückschlag/Fehlzündung im Vergasertrakt gekommen ist. Das ist nicht leicht zu erkennen, aber die Häufigkeit der Rückschläge nimmt dann immer weiter zu. Als Kontrolle: Schieberheberarm auseinander nehmen und das unterste Teil davon genau ansehen. Es darf nicht krumm zur Seite stehen, sondern muss exakt nach Oben zeigen. In der PDF-Datei ist ein Bild von einem defektem Teil. Wenn es krumm ist, Ersatzteil von einem S-Vergaser besorgen, ist stabiler.

Kontrolle 6: Schieberhöhe
Der Schieber darf bei Vollgasstellung niemals mehr als 8 mm über die obere Deckelkante heraus kommen, sonst droht der Deckel zerstört zu werden. Wie kann das passieren: Auch hier wieder Rückschläge in den Vergasertrakt und dann ein verbogener Schieberheber, dadurch zieht sicher Schieber höher als vorgesehen. Also den Schieberheber auf Verbiegungen prüfen und zurück biegen oder neu anschweißen oder den Heber von einem XLS-Vergaser nehmen.

Kontrolle 7: Lockere Verbindung Schieberheberwelle
Die kleine Schraube für den Schieberheber lockert sich gerne mal. Siehe Bild in PDF-Datei. Bemerkt man es nicht gleich, verbiegt sich die Schraube gerne und es kommt zu undefinierbaren Leerlaufdrehzahlschwankungen, da die krumme Schraube sich mal so und mal anders verdreht und damit der Leerlaufanschlag nicht mehr stimmt. Also Herausdrehen, genau kontrollieren und mit Schraubenfest wieder eindrehen. Dieses sollte man immer machen, wenn man den Vergaser draußen hat.

Kontrolle 8: Vergaserdeckel und Dichtung
Sollte der Vergaser einmal in den Ansaugtrakt zurück geschlagen haben, wird der Schieber komplett nach Oben Richtung Deckel geschleudert. Ist der Schieberheber (Kontrolle 5) schon ein wenig krumm, dann erreicht der Schieber gerne den Vergaserdeckel und kann diesen zerstören. Also den Vergaserdeckel auf Risse kontrollieren. Auch die Dichtung unter dem Deckel genau auf passgenauen Sitz kontrollieren. Gerne auch die Dichtung leicht einfetten und neu einsetzen.

Kontrolle 9: Beschleunigungspumpe
Die Beschleunigungspumpe hat eine Membran, welche dafür sorgt, dass bei Druck auf die Stange Benzin eingespritzt wird. Unglücklicherweise ist die Pumpenkammer nur schwach gegen eindringendes Wasser geschützt, sodass die Stange verrostet und noch mehr Wasser eindringt. Es ist zu prüfen, ob die Membran nicht eingerissen ist. Die Membran selber ist auch die Abdichtung zur Kammer und den Kanälen. Die Kanäle müssen frei von Dreck sein (Ultraschallreinigung). Gerne zur Nachkontrolle Durchblasen. Funktionstest: Wenn die Kammer mit Sprit gefüllt ist und die Stange gefühlvoll gedrückt wird, wird das Benzin aus der Düse im Luftstrom ca. 1,5 Meter weit gespritzt. Besser nicht genau in die Richtung schauen ;-). Der Test funktioniert nur bei gefüllter Schwimmerkammer.

Kontrolle 10: Abdichtung Heberwelle
Die zentrale Heberwelle für den Schieber ist an Eingangsseite (XLS und XLR) und an der Ausgangsseite (nur XLR) mit einem gefetteten Filzring abgedichtet. Dieser Filzring kann ausgetrocknet sein. Also die ganze Welle ausbauen gut einfetten und wieder rein, den Filzring dabei ebenfalls einfetten. Überschüssiges Fett abwischen, dann kann da keine Nebenluft gezogen werden.

Kontrolle 11: Chokeklappe falsch eingestellt
Gerade bei Neulingen kann es bei einer Montage des Vergasers dazu kommen, dass der Chokezug deutlich zu stramm am Vergaser festgeklemmt ist.
Es gibt die Einstellungen Auf - Halb und Voll. Die Chokeklappe muss sich identisch dazu bewegen, sonst ist eventuell die Klappe nicht komplett geöffnet, wenn der Knopf ganz herein geschoben ist.

Sind all diese Kontrollen gemacht und auch die Kanäle gut gereinigt (Beitrag von Jörg), sollte der Vergaser wunderbar laufen. Zu Testen wird der Vergaser natürlich am Motorrad montiert. Wenn er gut eingestellt ist, beschleunigt die XL so schnell, dass man mit dem Schalten kaum hinterher kommt und bei 120 km/h feststellt, dass da noch ein fünfter Gang ist. Auch Konstantfahren ist dann ideal.

XL500S (PD08A) und XL500R (PD78A) Vergaser haben:
Zum Motor 42 mm Außen und 32,5 mm Innendurchmesser
Zum Luftfilter 51 mm Außen und 48 mm Innendurchmesser

In der angefügten PDF-Datei sind weitere Bilder.

Viele Grüße und gutes Fahren
Gunnar

- - - - - -

Fehlersuche an Vergaser und Kraftstoffversorgung! von Husky

Bevor man eine Fehlersuche am Vergaser in Angriff nimmt sollte man sich vergewissern das mit der Zündanlage und ihrer Einstellung alles in Ordnung
ist.
Störungen an der Zündanlage können ähnliche " Symptome " an den Tag legen
wie defekte an der Kraftstoffversorgung.Deshalb sollte man zu aller erst einmal Zündkerze, Zündkerzenstecker, Zündkabel, Unterbrecher und Kondensator sowie die
Korrekte Einstellung des Zündzeitpunktes und des Unterbrecher-Abstandes.

Fehlersuche:

- Tankinhalt kontrollieren. ( Füllmenge,Zündfähigkeit des Kraftstoffes.)
- Benzinhahn kontrollieren ob Durchfluss gewährleistet ist ( Verstopfung )
- Tankdeckel-Entlüftung
- Benzinsiebe am Benzinhahn und Vergaser auf Verunreinigung falls vorhanden
überprüfen. Bei Nachgerüsteten " Filtern ",Durchmesser der Anschlüsse
kontrollieren ist der Durchmesser zu gering können auch "Störungen"
wegen zu wenig Kraftstoff auftreten!
- Benzinschläuche und Vergaserentlüftungsschläuche kontrollieren.
eingeklemmte Schläuche verursachen Querschnittsverengung und dadurch
Kraftstoffmangel oder "Unterdruck" im Schwimmergehäuse.
- Wasser im Kraftstoff der im Schwimmergehäuse.

Hinweise:

Bei Längeren "Standzeiten" des Fahrzeuges kommt es vor das sich Kondens-
wasser und Rost im Tank absetzt.Bei den Heutigen "Bleifrei-Kraftstoffen"
kommt es auch sehr schnell zu einer Herabsetzung der "Zündfähigkeit"
bedingt durch Alterung und damit auch zu Rostbildung im Kraftstoffbehälter.


Störungshinweise und Fehlersuche am Vergasersystem.

Der Motor springt schecht an !

- Luftfilter verschmutzt ( Reinigen,erneuern.)
- Benzinfilter verschmutzt ( Reinigen,erneuern,Durchmesser beachten ! )
- Benzinhahn verschmutzt oder defekt ( Reinigen,erneuern.)
- Leerlauf,Hauptdüse verschmutzt ( Reinigen,erneuern )
- Falsche Vergasereinstellung ( Grundeinstellung durchführen )

Der Motor geht im Leerlauf aus !

- Leerlaufdüse verstopft ( Reinigen,erneuern.)
- Gemisch-Einstellung zu Mager oder zu Fett (Grundeinstellung 1-1/12 Umdr.)
- Falschluft ( Ansaugkrümmer oder Flansch sowie Simmerringe der KW prüfen )
- Entlüftungsschläuche eingeklemmt ( Unterdruck im Schwimmergehäuse ) oder
Entlüftungsbohrung im Tankdeckel verstopft oder nicht vorhanden!
- Wasser oder Schmutz im Vergaser( Kraftstoff ablassen oder Vergaser
reinigen )

Motor läuft unrund !

- Gemisch zu Fett ( Luftfilter,Bedüsung sowie Einstellung kontrollieren.)
- Schwimmer undicht ( Schwimmer erneuern. )
- Schwimmerniveau-Stellung verändert ( Einstellen )
- Schwimmernadelventil hängt,ist verschmutzt oder defekt ( Reinigern,erneuern.)
- Choke hängt ( Bowdenzug oder Betätigung überprüfen )

Die Motorleistung lässt im oberen Drehzahlbereich nach, ist aber im Leerlauf normal!

- Hauptdüse verschmutzt ( Reinigen,erneuern. )
- Hauptdüse zu groß oder zu klein (nach Tuningmaßnahmen,Düsennadel und
Düsenstock ausgeschlagen,Luftfilter verschmutzt oder zu klein.)
- Düsennadel Stellung falsch oder falsche Düsennadel (Einstellen,erneuern.)
- Zu kleiner Kraftstofffilter oder ist verstopft ( Erneuern,Reinigen.)

Motor zieht nicht und wird zu heiß!

- zu Mageres Gemisch ( zu kleine Bedüsung,verschmutzter Kraftstofffilter,
verstopfter Benzinhahn,nicht angepasster Auspuff oder Luftfilter hat
zu hohen Durchsatz und Bedüsung wurde nach der Montage nicht vergrößert)

Vergaser läuft über!

- undichter Schwimmer ( Kraftstoff läuft ins innere des Schwimmers.)
- Schwimmer Einstellung falsch ( Schwimmer am Anschlag des Nadelventils
einstellen.)
- Nadelventil defekt oder verschmutzt ( Reinigen,erneuern.)

Der Vergaser ist zu Fett eingestellt!
- Anzeichen hierfür sind,hoher Verbrauch,verrußte Zündkerzen,Fehlzündungen im Auspuff.


Der Vergaser ist zu Mager eingestellt!

- Anzeichen hierfür sind,das der Motor schlecht Startet und Läuft.
Motorleistung und Beschleunigung sind sehr schlecht.Das Kerzenbild ist
weißgrau,die Zündkerzenelektrode zeigt einen glasartigen bis gelben
Belag oder die Elektrode ist abgebrannt.
- Eine zu Magere Einstellung des Motors hat meistens auch eine Überhitzung
des Motors zur Folge.Besonders an 2-Takt-Motoren ist ein Loch im Kolben-
boden das auffallendste Merkmal eines zu Mageren Gemisches.

Des weiteren kann eine zu Fette Einstellung,zur Verstopfung des Auspuff und
der Kanäle durch Ölkohle führen. Sowie zu erheblicher Ölkohlebildung unter
den Kolbenringen,wodurch diese gegen die Zylinderlaufbahn gedrückt werden
wodurch man auch deutlich mehr Verschleiß an den Kolbenringen,Kolben und
der Zylinderlaufbahn hat.Im Extremfall kann es auch zur " Glühzündung "
führen.

Gruß Husky
XL500R / Bj 82
Moto 6.5 / Bj 96
Die besten Kapitäne stehen an Land!
WAFI: Wind assisted freaking idiot
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